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Teltow-Fläming Neuer Amtsdirektor gewählt
Lokales Teltow-Fläming Neuer Amtsdirektor gewählt
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00:17 26.09.2017
Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber war am Wahlabend der erste, der dem neuen Amtsdirektor David Kalzua (r.) gratulierte. Quelle: Foto: Uwe Klemens
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Dahme

Dass er sich beim Ablesen ein wenig verhake, müssten die Anwesenden verzeihen. „Ich mach das auch zum ersten Mal“, sagte Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) am Donnerstagabend. Zum ersten Mal in der Geschichte des 1992 gegründeten Amtes Dahme, wählten die Bürgermeister der drei Mitgliedkommunen Dahme (Stadt), Dahmetal und Ihlow einen neuen Amtsdirektor. Amtsinhaber Frank Pätzig (parteilos), der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschieden wird, hatte den Posten seit Amtsgründung inne.

Unmittelbar nach dem am 1. Juli dieses Jahres begangenen Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Amtes Dahme hatte der erst im Frühjahr für acht Jahre wiedergewählte Amtsinhaber überraschend seine Versetzung in den Ruhestand beantragt. Daraufhin wurde der vakante Posten bundesweit ausgeschrieben. Die Hoffnung auf mehrere Bewerber hat sich erfüllt. Drei Kandidaten erläuterten am Donnerstag, unmittelbar vor der Abstimmung, warum sie sich für die Stelle interessieren und was man im Gegenzug von ihnen erwarten könne. Neben David Kaluza (parteilos), der bislang hauptamtlicher Bürgermeister der Nachbarkommune Niederer Fläming ist, hatten Rathausmitarbeiter Kathleen Schmidt und der nicht anwesende Bewerber Jan Priebe keine Chance.

Während die gebürtige Dahmenserin Schmidt, die studierte Geografin sowie Stadt- und Regionalplanerin ist, in ihrer Rede und Priebe in seiner E-Mail-Stellungnahme bei allgemein gehaltenen Absichtserklärungen blieben, konnte Kaluza mit seiner sechsjährigen Bürgermeister-Erfahrung punkten. Dass er belastbar sei, beweise die von ihm derzeit gestemmte Mehrfachbelastung als Bürgermeister, Vorsteher und amtierendem Geschäftsführer des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Jüterbog-Fläming sowie als Mitglied in der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Hohenseefeld. „Ich weiß, was es heißt, Mitarbeiter zu motivieren und zu führen, sie zur Eigenständigkeit zu ermuntern, aber auch mal der harte Chef zu sein“, warb David Kaluza für sich. „Die Stelle des Amtsdirektors ist genau auf mich zugeschnitten.“

Dieser Auffassung schloss sich auch die Mehrheit der Amtsausschussmitglieder an, die ohne weitere Fragen zur Wahl schritten. Mit sechs Stimmen für ihn und jeweils einer Stimme für seine Mitbewerber hatte David Kaluza eindeutig die Nase vorn. Die seit Langem geplante, aber noch nicht genehmigte Eingliederung seiner Gemeinde ins Amt behutsam zu vollziehen, wird ab 1. Januar 2018 seine erste Aufgabe sein.

Von Uwe Klemens

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