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Teltow-Fläming Neuer Geschäftsführer bei Jüterboger Wobau
Lokales Teltow-Fläming Neuer Geschäftsführer bei Jüterboger Wobau
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04:20 03.06.2016
Das letzte Werk von Wobau-Geschäftsführerin Angelika Strogies ist die seniorengerechte Sanierung von zwei Denkmälern in der Zinnaer Straße. Sie geht in den Ruhestand. Ab Juli übernimmt der Berliner Dierk Giese die Geschäfte der städtischen Gesellschaft. Quelle: Peter Degener (2)
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Jüterbog

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Dierk Giese am Donnerstag bei bestem Wetter und mit einer echten Erfolgsstory. Die Jüterboger Wohnungsbaugesellschaft Wobau hatte Bürgermeister Arne Raue (parteilos) in die frisch sanierten Häuser Zinnaer Straße 5 und 6 geladen, die in vierjähriger Arbeit nicht nur gerettet werden konnten, sondern nun ein Hingucker an einem der Zufahrtswege ins Zentrum geworden sind.

Fünf seniorengerechte Wohnungen auf insgesamt 300 Quadratmeter Wohnfläche sind in den zwei Gebäuden, die vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen, entstanden. Rund 1,1 Millionen Euro wurden in die denkmalgerechte Sanierung investiert. Wegen der ebenerdigen und schwellenfreien Zugänge konnte die Hälfte davon durch Städtebauförderung aufgebracht werden. Hinzu kamen 314 000 Euro aus einem Darlehen der Investitionsbank des Landes und Eigenmittel der Wobau.

„Ich erkenne das gar nicht wieder“, sagte Bürgermeister Raue. „Das war eine Ruine und jetzt ist hier mit der Kita Struppi ein echtes Quartier entstanden“, sagte Raue und dankte Geschäftsführerin Angelika Strogies für ihren Einsatz bei dem Projekt. „Ein Privatmann hätte sich das nicht angetan dieses Haus zu sanieren. Die Wobau hat der Stadt damit einen großen Gefallen getan“, so Raue.

Dierk Giese stellte sich den Stadtverordneten vor

Bei dieser Gelegenheit stellte sich auch der künftige Geschäftsführer der Wobau vor, der im nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetenversammlung vergangene Woche bestätigt worden war. Ab 1. Juli übernimmt der 58-jährige Berliner Kaufmann Dierk Giese die Geschäfte von Strogies, die die Geschicke der städtischen Gesellschaft seit 1990 im Duo und seit 2005 allein geführt hatte. Sie hat das Unternehmen in dieser Zeit zu einer modernen Wohnungsverwaltung umgebaut, musste dafür die umfangreiche hauseigene Handwerkerabteilung und die Rückübertragungen hunderter Grundstücke an Alteigentümer abwickeln. „Wir hatten erhebliche Altschulden, aber gleichzeitig 1500 Wohnungen verwaltet, von denen wir seitdem viele zur Entschuldung privatisiert haben“, sagt Strogies. Sie geht nun in den Ruhestand.

Dierk Giese, der zuletzt in einer Berliner Wohnungsverwaltung leitend tätig war, will den Kurs der Wobau nicht grundlegend verändern. Konkrete Projekte könne er noch nicht verkünden, will aber sozialpolitisch mitgestalten. „Mir gefällt, dass die Stadt offen für soziale Projekte im Städtebau ist, wie hier in der Zinnaer Straße. Solche Architektur hat großen Einfluss auf die Menschen, aber das kostet auch etwas“, sagt Giese. Er denke über Gemeinschaftsräume in bestehenden Siedlungen nach, aber auch über den Rückbau von Plattenbauten. Derzeit gehören der Wobau 594 Wohnungen. Der Leerstand beträgt elf Prozent. Zudem verwaltet sie 403 Wohnungen für die Stadt und private Eigentümer. Außerdem will Giese soziales Mietschuldner-Management einführen. „Wir haben einige Mieter in schwierigen Lagen. Dort will ich langfristige und sanfte Lösungen suchen“, sagt Giese.

Von Peter Degener

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