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Neuer Hort offiziell eröffnet

Baruth Neuer Hort offiziell eröffnet

Die Stadt Baruth hat drei Millionen Euro in ihr neues Hortgebäude gesteckt. Am Montag ist es offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Die Kinder nutzen die Räume allerdings schon seit Mitte Oktober

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Kinder des Hortes „Pfiffikus“ in Baruth bedanken sich für ihr neues Domizil. Das Objekt wurde gestern feierlich eingeweiht.

Quelle: Andreas Staindl

Baruth. Baruth hat einen neuen Hort. Seit Mitte Oktober dieses Jahres werden die Räumlichkeiten schon genutzt. Gestern wurde das Gebäude offiziell eingeweiht. Das Interesse war riesig. Zahlreiche Gäste haben sich das neue Objekt angeschaut. Mehr als drei Millionen Euro hat es gekostet, wie Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) sagt: „Das ist ganz schön viel Geld. Doch die Investition hat sich gelohnt.“

Helle Räume

In eineinhalb Jahren ist ein moderner Bau entstanden, in dem sich Kinder und Erzieher gleichermaßen wohlfühlen. Die Räume sind einladend hell und freundlich, mit viel Sicht nach draußen. Die Hortleiterin Gerlinde Schwark bedankte sich auch im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen sowie der Kinder für das tolle Objekt. Ein Dank ging an die Bauleute und Firmen sowie an die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Becker, die Kämmerin Ruth Ziemer und die Stadtverordnete Marlies Patzer, „die immer daran geglaubt hat, dass es einen Hort-Neubau gibt“, wie Gerlinde Schwark sagt. Der Nachwuchs bedankte sich mit Worten -„Ihr habt euch mächtig ins Zeug gelegt“-, mit Blumen und kleinen Geschenken.

Kapazitätsgrenze fast erreicht

Das neue Gebäude ergänzt das Schul- und Bildungszentrum in Baruth. Kita, Oberschule und Grundschule sind in unmittelbarer Nachbarschaft. Wohl ein Grund dafür, dass derzeit 120 der etwa 180 Schülerinnen und Schüler der Baruther Grundschule den Hort besuchen, wie Katrin Becker sagt. Ihr zufolge ist die Kapazitätsgrenze damit fast erreicht, das Interesse ist weit größer, als Plätze vorhanden sind.

Mensa im Gebäude

Neben den Horträumen ist auch eine Mensa entstanden. Der große Speiseraum wurde so geplant, dass das „Cook and Chill“-System umgesetzt werden kann. Die Speisen werden erst unmittelbar vor der Ausgabe auf Verzehrtemperatur erwärmt. Zudem gibt es in der oberen Etage einen Raum für den Jugendtreff. Dieser Raum ist noch ungenutzt; der Betreiber des Freizeittreffs sucht noch einen Sozialarbeiter. Zudem gibt einen Multifunktionsraum. Ideen für die Nutzung gibt es, Konkretes wurde allerdings noch nicht festgelegt, wie Katrin Becker sagt.

Bürgermeister dankt Nutzern

Der Vorgängerbau an gleicher Stelle war im Frühjahr vergangenen Jahres abgerissen worden. Seitdem hatte der Hort Räume in der Grundschule genutzt; dort wurde auch Mittag gegessen. Peter Ilk dankte den Nutzern, „die eineinhalb Jahre in einem Provisorium zugebracht haben“, sowie „den Eltern, die beim Hin-und Herräumen der Möbel geholfen hatten“. Auch Hausmeister Helmut Kasche hatte tüchtig mit angepackt. Leider ist er vor wenigen Tagen verstorben. „Er hätte gern die Einweihung miterlebt, hat sich darauf gefreut“, sagte Hortleiterin Gelinde Schwark.

Spielplatz renoviert

Neben dem Hort wurde auch der Außenbereich inklusive Spielplatz neu gestaltet. Thomas Näther hatte den Neubau geplant. Für den Architekten aus Baruth war es eine „tolle Aufgabe, ein Haus für Kinder zu planen und bauen“, wie er schon zu Beginn der Bauarbeiten sagte. Mit dem Bau ist ein Projekt realisiert worden, um das die Stadt lange gekämpft hatte. Eigentlich sollte es bereits im Juli fertig sein. Doch ein Wasserschaden hatte das verhindert. Jetzt ist alles in Ordnung, wovon sich zahlreiche Gäste überzeugen konnten. Sie brachten auch Präsente mit, so gab es von der Firma Pfleiderer Baruth Spielzeug sowie einen Scheck über 1200 Euro.

Von Andreas Staindl

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