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Teltow-Fläming Neuer Jugendtreff eröffnet
Lokales Teltow-Fläming Neuer Jugendtreff eröffnet
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00:18 17.03.2017
Jugendtreff-Leiter Boris Knop freut sich über das Geschenk, das ihm Hortkinder zur Eröffnung des Freizeittreffs in Baruth überreicht haben. Quelle: Andreas Staindl
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Baruth

Baruth hat wieder ein offenes Haus für junge Leute. Der Freizeittreff wurde am Montagnachmittag offiziell eröffnet. Er wird von der Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) in Berlin betrieben. „Wir sind froh darüber, dass sich nach langer Anlaufzeit ein Träger gefunden hat“, sagt Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos).

Alter Jugendclub abgerissen

Ein dreiviertel Jahr gab es keinen Jugendklub mehr in der Stadt im Urstromtal. Die alten Räumlichkeiten existieren ohnehin nicht mehr. Das bisherige Gebäude wurde abgerissen (die MAZ berichtete). Mit dem neuen Hort, der im November des vergangenen Jahres eröffnet wurde, wurden auch Räume für den Freizeittreff geschaffen. Sie befinden sich in der oberen Etage des Objekts in Nachbarschaft des Schulzentrums. Lukas Franke findet die Nähe zur Schule super. Zudem gebe es hier zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit sinnvoll zu verbringen, sagt er. Der Fünftklässler hat sich gestern von der Einrichtung überzeugt und ist wie sein Mitschüler Dustin Linke begeistert: „Man kann hier Schlagzeug und andere Instrumente spielen oder Fifa 17 zocken, auch Billard spielen ist möglich.“

Jörg Stubbe: Geld gut angelegt

Der Nachwuchs hat das am Montag auch schon ausprobiert. Er war allerdings deutlich in der Minderheit. Zahlreiche Erwachsene interessierten sich für den neuen Freizeittreff. „Das Geld der Steuerzahler ist hier gut angelegt“, sagt Jörg Stubbe (Linke). Der Stadtverordnete hofft, „dass die Einrichtung möglichst lange erhalten bleibt und wir nicht schon nach einem Jahr grundsanieren müssen“. Rund drei Millionen Euro hat die Stadt in das Objekt mit Hort und Freizeittreff investiert. „Schön, dass die Kommune einen Ort geschaffen hat, wo sich junge Leute begegnen können“, sagt Stefan Zaborowski, Geschäftsbereichsleiter der Stiftung SPI. „Wir brauchen aber die Unterstützung von Akteuren vor Ort, um attraktive Angebote machen zu können.“ Mit dem Kuchen zur Eröffnung hat das schon mal gut geklappt.

Ein offenes Haus

Boris Knop leitet den Freizeittreff. Den Schlüssel hat er am Montag symbolisch von Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) erhalten. „Wir sind ein offenes Haus“, sagt der Leiter. „Jeder zwischen zehn und 18 Jahren ist herzlich willkommen.“ Collin Faedrich will das Angebot gern annehmen. „Ich kann mich hier mit Freunden treffen, und wenn wir wollen, auch Fifa zocken. Das ist schon cool“, sagt der Fünftklässler. „Und essen kann man hier auch noch etwas.“ Die Schüler der benachbarten Grundschule und der Freien Oberschule könnten zu den häufigen Nutzern gehören. Vor allem jene, die auf den Bus warten müssen, wie Boris Knop sagt. Er hofft zudem, dass auch junge Leute den Treff nutzen, die andere Schulen besuchen: „Doch das ist sicherlich ein längerer Prozess.“

Junge Leute sollen Terrasse mitgestalten

Ralph Müller vom Jugendamt des Landkreises Teltow-Fläming freut sich, „dass Baruth so ein schönes Gebäude für die jungen Leute zur Verfügung stellt“. Die Stadt im Urstromtal ist neben Zossen und Blankenfelde-Mahlow die dritte Kommune im Landkreis, die einen neuen Jugendclub gebaut hat. Für die Stiftung SPI ist es der erste Jugendtreff im Teltow-Fläming, so Stefan Zaborowski. „Wir schauen jetzt, was die Kinder und Jugendlichen in Baruth brauchen und wo wir vielleicht nachbessern müssen.“ Peter Ilk findet das Programm der Stiftung schon jetzt „sehr anspruchsvoll“. Boris Knop will sehen, was die jungen Leute für Ideen haben und sie bei der Umsetzung unterstützen. Fest steht schon, dass er gemeinsam mit den Nutzern die Terrasse gestalten möchte. Zudem wird ein Name für den Treff gesucht. Der neue Jugendklub ist der einzige im Stadtgebiet, so die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Becker.

Der Freizeittreff ist montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Andreas Staindl

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