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Neuer Kühltransporter für die Tafel

Zossen Neuer Kühltransporter für die Tafel

Lange hätte es der alte Kühltransporter der Zossener Tafel nicht mehr gemacht. Also musste ein neuer her. Mit 10 000 Euro beteiligte sich die Supermarktkette Lidl an der Finanzierung des Wagens. Ein symbolischer Scheck wurde Mittwoch an Wolfgang Schicht übergeben, der ehrenamtlich für die Tafel in Einkaufsmärkten und Läden Lebensmittel abholt.

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Scheckübergabe: Ralph Dünnbier (AMZ-Autohaus Zeesen), Jessica Maenicke-Grant, Wolfgang Schicht, Jens Rode, Landesgeschäftsführer der Brandenburger Tafeln und Ricardo Schewe (v. l.).

Quelle: foto: frank Pechhold

Zossen. Ein neues Kühlfahrzeug leistet der Zossener Tafel seit kurzem gute Dienste. Möglich wurde der Kauf des Opel Movano auch dank einer 10 000-Euro-Spende der Supermarktkette Lidl. Den symbolischen Scheck überbrachte Jessica Maenicke-Grant am Mittwoch. Die Personal- und Verwaltungsleiterin der Lidl-Regionalgesellschaft Großbeeren fühlte sich sichtlich wohl in ihrer Rolle als Geld-Glücksbotin. Scheckempfänger war Wolfgang Schicht, der ehrenamtlich den Tafel-Transporter fährt.

Bei der Lidl-Spende handelt es sich um sogenanntes Pfandgeld. An den Leergut-Automaten können Kunden deutschlandweit in allen Märkten per Knopfdruck entscheiden, ob sie einen Teilbetrag oder das gesamten Pfandgeld an den Bundesverband Deutsche Tafel spenden möchten. „Wir haben uns beim Bundesverband um Fördermittel beworben und 10 000 Euro bekommen“, freut sich Ricardo Schewe, Leiter der Zossener Tafel. Bei der Pfandgeld-Spende handele es sich um die mit Abstand größte Zuwendung für den Kauf des insgesamt 34 000 Euro teuren Kühl-Transporters. „Diese Anschaffung war auch dringend notwendig“, sagt Schewe. Schließlich hätte es das Vorgängerfahrzeug nicht mehr allzu lange gemacht. Der mittlerweile ausrangierte Mercedes Vito war Baujahr 1998 und hatte rund 200 000 Kilometer auf dem Tacho. „Da haben uns die Kosten für den Tüv fast aufgefressen.“ Mit dem neuen Wagen sei man nun in der Lage, den Transport von Kühlwaren weiterhin optimal zu gewährleisten.

Ehrenamtliche Fahrer übernehmen täglich zwei Abholtouren

Ehrenamtliche Kraft- und Beifahrer steuern bei ihren festen täglichen Abholtouren Supermärkte und Läden in Brandenburg und Berlin an. Eine Abholtour umfasst den Südberliner Bereich, sie reicht von Lichtenrade über Schönefeld, Kleinmachnow, bis nach Buckow. An der zweiten Abholtourstrecke liegen beispielsweise Trebbin, Wünsdorf und Baruth. „Das eine Auto legt im Schnitt 180 Kilometer, das andere circa 150 Kilometer zurück“, sagt Ricardo Schewe. Auch bei der Bereitstellung der Lebensmittel sei Lidl einer der größten Sponsoren der Zossener Tafel. Auch Aldi und die Real-Märkte Wildau und Rangsdorf wären verlässliche Partner.

Von Frank Pechhold

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