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Teltow-Fläming Neuer Name für Schülerzeitung gesucht
Lokales Teltow-Fläming Neuer Name für Schülerzeitung gesucht
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05:05 05.03.2018
Redaktionssitzung mit Frühstück: Deutsch-Lehrerin Daniela Färber (Mitte) leitet die Dabendorfer Schülerzeitungsredakteure an. Quelle: Frank Pechhold
Dabendorf

„Scholli“ klingt wie der Titel eines Kindergarten-Vorlesebuches. Darum denkt die Redaktion über einen neuen Namen für die Schülerzeitung der Dabendorfer Geschwister-Scholl-Schule nach. Die Schule beteiligt sich am MAZ-Schulreporter-Projekt.

„Wir wollen eine ernsthafte Schülerzeitung machen, die auch ernst genommen wird“, sagt Jonas Werner. Deshalb stieß er die Namensdiskussion an. „Vielleicht erscheint schon die zweite Ausgabe unter dem neuen Namen – wenn ihr das alle wollt“, so Daniela Färber.

Lehrerin gibt Anstoß für neue Schülerzeitung

Der engagierten Deutsch-Lehrerin ist es zu verdanken, dass es wieder eine Schülerzeitung gibt. „Der letzte Versuch ist vor vier Jahren gescheitert“, sagt Julian Goldgruber. Damals habe die Begeisterung bei Schülern und Lehrern zu wünschen übrig gelassen. „Dabei kann Schülerzeitung Spaß machen“, blickt Daniela Färber auf ihrer Zeit am katholischen Mädchengymnasium der Ursulinen in Straubing zurück. Hier war sie Chefredakteurin der Schülerzeitung „Namenlos“. „Wir konnten uns einfach auf keinen Namen verständigen“, erklärt Färber den außergewöhnlichen Titel.

Redaktion setzt sich aus vielen Schülern zusammen

Bei jeder neuen Ausgabe war die Freude unter den „Namenlos“-Redakteuren riesen groß. Diese Freude am Blattmachen wollte die Lehrerin an die Dabendorfer Schüler weitergeben. Also gründete sie im September 2017 die Arbeitsgemeinschaft „Schülerzeitung“. „Dafür habe ich in meinen Deutsch-Kursen gebuschtrommelt.“ Als erster folgte Julian Goldgruber dem Ruf der Buschtrommel. „Julian ist unser königlicher Haus- und Hoffotograf“, scherzt Färber.

Justin Goldgruber fotografiert mit seinem Handy für die Schülerzeitung der Dabendorfer Gesamtschule „Geschwister Scholl". Quelle: Frank Pechhold

Bald war die Redaktion startklar. Seit Oktober wurden freitags in der Mittagspause Themenvorschläge gesammelt und besprochen. Acht Wochen später lagen die zu Hause geschriebenen Artikel und ein Name für die Schülerzeitung vor. „Da gab es viele Vorschläge“, sagt Alegra Sophia Selent. Ein Vorschlag lautete „Die Zolbys“ in Anlehnung an Schulleiter Dirk Zobywalski. „Herr Zobywalski fand das zwar ganz lustig, aber der Vorschlag wurde gleich vom Tisch gewischt“, so Alegra. Schließlich sollte der Titel einen Bezug zu den Namensgebern der Schule haben.

Bezug zu den Namensgebern Hans und Sophie Scholl

Keine leichte Aufgabe. Einerseits waren die Geschwister Hans und Sophie Scholl lebenslustige, junge Leute mit Stärken und Schwächen, keine Übermenschen. Andererseits sind sie international als Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ bekannt, die der Nazi-Diktatur zum Opfer fielen. Am Ende fiel die Wahl auf „Scholli“. Unter diesem Namen ging die erste Ausgabe in Druck. Der Inhalt war eine muntere Mischung aus Interview, kurzen Berichten, Witzen, Rätsel, Tipps. „Die Zeitung wurde uns förmlich aus den Händen gerissen. Also mussten wir ständig Exemplare nachdrucken lassen“, so Färber.

Aktuell arbeiten die Redakteure an der zweiten Ausgabe. Sophia von der Bank kümmert sich um Social Media, Kinga Kowalska gestaltet das Titelblatt, Lara Prüß steuert Illustrationen bei. Gemeinsam suchen sie einem neuen Namen, der erwachsener als „Scholli“ klingt.

Von Frank Pechhold

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