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Teltow-Fläming Neuer Pächter im Rangsdorfer Strandbad
Lokales Teltow-Fläming Neuer Pächter im Rangsdorfer Strandbad
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05:25 08.05.2016
Thomas Söhnel im Rangsdorfer Strandbad. Quelle: Gudrun Ott
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Rangsdorf

Seit 22. April dieses Jahres hat das gemeindeeigne Strandbad Rangsdorf einen neuen Pächter. Er heißt Thomas Söhnel und ist in Rangsdorf kein Unbekannter. So hat er zum Beispiel mit dem „Piratenschiff“ am Seebad-Hotel einst für Überraschung gesorgt. Der 52-Jährige ist gelernter Gastronom, kommt ursprünglich aus Chemnitz, wo er eine gehobene Restauration führte. Familiäre Gründe führten ihn nach Rangsdorf. Er ist ein Mann voll von kreativen Einfällen, ein Macher, sagen die, die ihn kennen.

Gemeinde ließ Gelände beräumen

„Ich fühle mich mit Rangsdorf sehr verbunden und will, dass die Gäste des Strandbades sich wohlfühlen“, sagt er. In der Walpurgisnacht loderte hier ein riesiges Feuer, um das sich viele Rangsdorfer versammelt hatten. Zuvor hatte der Bauhof der Gemeinde mit tatkräftiger Unterstützung von Asylbewerbern das 1,4 Hektar große Gelände aufgehübscht und sommerfein gemacht. Altes Laub und herabgefallene Zweige wurden zusammengeharkt, der Rasen erhielt seinen ersten Schnitt und natürlich mussten auch die alljährlich wieder durch Wildschweine verursachten Schäden beseitigt werden.

Country-Veranstaltungen und Open-Air-Kino geplant

Rechtzeitig zu Pfingsten wird Thomas Söhnel das Strandcafé eröffnen, wird Kaffee, Kuchen und Eis servieren. Zudem soll es Pommes, Bratwürste und Steaks geben. Geplant sind auch Country-Veranstaltungen und Line-Dance. Im Sommer können die Kinder sich beim Piratenfest vergnügen, auch die Gemeinde will hier eine Strandparty feiern. Die Temperatur des Rangsdorfer Sees ist badewannenwarm, Kinder können wegen des sanft abfallenden Ufers weit ins Wasser hineinlaufen.

Zweimal im Monat plant Thomas Söhnel ein Open-Air Kino. Über den Namen denkt er noch nach. „Vielleicht nenne ich sie Rangsdorfer Filmnacht“, meint der Mann mit dem grauen Bart und lüftet seinen Hut. „Abends, wenn die Sonne malerisch über dem See untergeht, kann man gemütlich bei mir sitzen und ein gepflegtes Glas Wein trinken“, wirbt der Gastronom noch.

Söhnel liebt sein Indianer-Pferd

In seiner Freizeit ist Söhnel früher manchmal gesegelt, inzwischen gehört sein Herz dem Pferd der Indianer, dem Apaloosa. Auf einem Hof im Mecklenburgischen, den Söhnels Frau bewirtschaftet, frisst auch ein vorm Schlachter gerettetes Pferd sein Gnadenbrot.

Info: Das Rangsdorfer Strandbad ist, außer an Regentagen, mittwochs bis sonntags von 12 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von Gudrun Ott

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