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Teltow-Fläming Neuer Rekord beim Neujahrsbaden
Lokales Teltow-Fläming Neuer Rekord beim Neujahrsbaden
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04:55 08.01.2018
Das Spektakel lockte nicht nur mutige Männer, sondern sogar einen Ochsen auf den Sprungturm. Letzterer war allerdings nur ein Kostüm, das aber für viel Spaß sorgte. Quelle: I. Richter
Jüterbog

Nach dem Einstieg in das vier Grad kalte Wasser blieb vielen am Sonntagnachmittag erst einmal die Luft weg. Beim traditionellen Neujahrsbaden im Jüterboger Freibad fanden die diesjährigen Teilnehmer nach ihrem kurzen Schwimmausflug kaum noch Worte und mussten den Kälteschock erst einmal verdauen. Ein Teilnehmer aus Dümde brachte es jedoch für alle passend auf den Punkt. Auf die Frage, wie es denn im Wasser war, antwortete er nur: „Scheiße kalt!“

Obwohl doch inzwischen jeder weiß, worauf er sich beim Neujahrsbaden einlässt, ist der Sprung ins eisige Wasser für viele noch immer eine große Überwindung. Trotzdem knackte man in diesem Jahr mit 46 Schwimmern sogar den Teilnehmerrekord. Zum Vergleich: In den Jahren zuvor lag die Höchstzahl bei etwa 25 Leuten. Viele Badegäste waren in diesem Jahr auch das erste Mal dabei. Nur die Frauenquote könne, laut Badleiter Lutz Müller, in den kommenden Jahren gerne noch etwas steigen.

Bürgermeister und Ex-Bürgermeister sprangen auch ins eiskalte Nass

Den diesjährigen Anfang machten nach einem Ständchen von Orgel-Raimund und dem einheizenden Auftritt des Carneval Clubs Jüterbog Arne Raue und Bernd Rüdiger. Der amtierende und der Ex-Bürgermeister hatten dabei zwei verschiedene Methoden. Während Bernd Rüdiger freudig vom Drei-Meter-Turm sprang, hielt es Arne Raue nicht länger als ein paar Schwimmzüge im eiskalten Wasser aus.

Um sich ein wenig vor der Kälte zu schützen, hatten einige Teilnehmer sogar tief in die Trickkiste gegriffen. So ließ ein Badegast im wahrsten Sinne des Wortes die Kuh fliegen und sprang im Ochsenkostüm ins eiskalte Becken. Viel gebracht hat es ihm nicht, aber das Gelächter der Zuschauer war es ihm auf jeden Fall wert. Die feuerten vom Rand aus fleißig jeden Teilnehmer an. Dass die Veranstaltung so gut besucht war, lag wohl auch daran, dass sie in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum feierte. Sogar Gäste aus Leipzig und Berlin zog es deshalb zum Neujahrsbaden nach Jüterbog.

Das Freibad soll nun endlich auch ein wenig saniert werden

Auch Rita Gläser und ihr Mann Heinz aus Luckenwalde waren zum ersten Mal dabei. Sie hatten im Radio von der Veranstaltung gehört und wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. „Ich hätte nicht erwartet, dass hier so viele Leute herkommen“, sagte Rita Gläser überrascht. „Es war von allen sehr mutig, besonders von den Kindern. Ich kann mir auch vorstellen, mitzumachen, aber das Wasser war mir heute ein bisschen zu warm“, ergänzte ihr Mann Heinz Gläser mit einem Augenzwinkern.

Selbst Kämmerer René Wolter konnte sich nicht drücken. Lutz Müller nutzte die Chance auch gleich, um ihm eine Kleinigkeit zu entlocken. „Und, kriegen wir nächstes Jahr eine Heizung, damit es wärmer ist?“, fragte er den Kämmerer. Doch René Wolter blieb auch nach dem Sprung ins kalte Wasser hart und antwortete mit einem freudigen, aber deutlichen „Nein“.

Gute Nachrichten gab es dann aber doch noch von Arne Raue. Er kündigte an: „Wir werden zum Schwimmbadjubiläum in diesem Jahr hier auch einiges sanieren.“ Am 1. Juni soll im Freibad nämlich die große 20-Jahr-Feier stattfinden.

Von Isabelle Richter

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