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Neuer Rewe eröffnet im November

Luckenwalde Neuer Rewe eröffnet im November

Gegenüber vom Kreishaus in Luckenwalde wird an der neuen Rewe-Niederlassung gebaut. Der Einkaufsmarkt mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche in der Innenstadt soll auch den Boulevard mit seinen vielen kleinen Geschäften beleben. Ob das funktioniert, wird man ab November sehen. Dann soll der Rewe-Markt eröffnet werden.

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Das Fundament für den Fahrstuhl wurde schon gelegt.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Handwerker haben ordentlich zu tun. Bis Mitte November muss alles fertig sein, dann soll der Rewe-Markt gegenüber der Kreisverwaltung in Luckenwalde eröffnet werden. Seit Jahren hatte die Stadt vergeblich versucht, die in Privateigentum befindlichen leerstehenden Gewerbeflächen zu beleben.

Aus den ursprünglich angedachten kleinen Geschäften in den Nuthepassagen ist aber nichts geworden. Stattdessen lässt die Supermarkt-Kette Rewe dort eine Filiale mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten. Bauherr ist die Nuthefließ GmbH mit Sitz in Zossen, der auch das Parkhaus gehört.

Die Maler arbeiten sind bereits in vollem Gange

Die Maler arbeiten sind bereits in vollem Gange

Quelle: Margrit Hahn

Im März wurde mit den Bauarbeiten begonnen. „Es ist ein Unterschied, ob es ein Neubau ist oder im Bestand gebaut wird. Das Problem ist, dass keine alten Baupläne vorhanden waren“, sagt Bauleiter Mario Felgentreu. Die Wände, die ursprünglich für die kleinen Shops gedacht waren, wurden alle rausgerissen. Ab kommender Woche werden Fenster und Türen eingebaut. Danach ist der Fußboden an der Reihe und die letzten Malerarbeiten stehen an.

Bauleiter  und Generalunternehmer Mario Felgentreu  (l) im Gespräch mit  Rewe-Bauleiter Sebastian Schulze

Bauleiter und Generalunternehmer Mario Felgentreu (l.) im Gespräch mit Rewe-Bauleiter Sebastian Schulze.

Quelle: Margrit Hahn

Vor dem Haupteingang wird das Gehwegpflaster rausgenommen, um die Anlieferungsspur zu verändern. Die fünf Kühlzellen werden vor Ort montiert. Der Haupteingang, der eine Überdachung erhält, befindet sich gegenüber des Kreishauses. Zudem gibt es für die Kunden einen Seiteneingang. Von dort aus gelangt man über eine Brücke, die noch gebaut wird, zu den Aufzügen ins Parkhaus. Die gesamte Fahrstuhlfront ist aus Glas.

Hier ist der spätere Kassenbereich, rechts der Haupteingang, links der Seitenausgang

Hier ist der spätere Kassenbereich, rechts der Haupteingang, links der Seitenausgang

Quelle: Hahn

Am Dienstag wurde das Fundament für den neuen Aufzug gelegt. Die alten Personenaufzüge waren durch Vandalismus vollkommen zerstört worden. „Das Parkhaus mit insgesamt 205 Stellplätzen wird komplett gemalert und mit LED-Leuchten ausgestattet, damit es schön hell ist“, verspricht Mario Felgentreu. Künftig steht Rewe-Kunden das Parkhaus 90 Minuten kostenlos zur Verfügung. Mit dem Fahrstuhl gelangt man in jede Etage.Der Sozialtrakt für Mitarbeiter sowie die Nebenräume befinden sich in der Rudolf-Breitscheid-Straße 157.

Rewe will in Luckenwalde das Weihnachtsgeschäft mitnehmen

Der Bauherr hat für den Umbau zum Rewe-Markt mit Parkhaus, Fußgängerbrücke und Fahrstuhl fast ausschließlich Unternehmen aus der Region engagiert.„Wir hoffen, dass alles pünktlich fertig wird und wollen unser Konzept hier auch in Luckenwalde erfolgreich umsetzen“, sagt Sebastian Schulze, der die Bauarbeiten im Auftrag von Rewe überwacht. Wichtig war der S

Hintergrund

Rewe steht für Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften.

Unternehmensschwerpunkte bilden der Lebensmittelhandel und die Touristiksparte.

Die Basis der genossenschaftlichen Handelsgruppe bilden die selbstständigen Einzelhändler.

Im Jahr 2014 wies die Rewe Group, die ihren Sitz in Köln hat, einen Gesamtaußenumsatz von 51, 1 Milliarden Euro aus. Sie hat 327 548 Beschäftigte.

Die Stadt ist froh über die Belebung der Innenstadt. Peter Mann, Leiter des Luckenwalder Stadtplanungsamtes, hatte sich schon Ende des vergangenen Jahres positiv geäußert, nachdem der Pachtvertrag mit dem Privateigentümer unterzeichnet war. Er hofft auf einen weiteren positiven Effekt. „Für die Arbeit in zwei Schichten könnten bei Rewe bis zu 25 Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Mann.

Von Margrit Hahn

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