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Neuer Zweisitzer für Segelflugschule

Reinsdorf Neuer Zweisitzer für Segelflugschule

Die grenzenlose Freiheit über den Wolken kann nur, wer sich davor auf die Schulbank und als Flugschüler ins Cockpit setzt. Ein modernes Schulungsflugzeug ist dafür nun in Reinsdorf den Betrieb genommen worden.

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„2volution“ haben die Aeroclub-Freunde den neuen Flieger getauft.

Quelle: Uwe Klemens

Reinsdorf. Majestätisch am Himmel kreisende Segelflugzeuge sind im Niederen Fläming schon lange keine Seltenheit mehr. Ihren Traum vom Fliegen erfüllt haben sich die Mitglieder des Aeroclubs Berlin, der, trotz seines Namens, seit 20 Jahren auf dem Reinsdorfer Flugplatz beheimatet ist. Die vereinseigene Flugzeugflotte von bislang sieben Ein- und Zweisitzern macht es möglich, dass auch weniger Betuchte die Freiheit über den Wolken genießen können. Vor wenigen Tagen hat sich der Verein ein weiteres Schulungsflugzeug gegönnt, dass die Ausbildung der Flugschüler beflügeln soll. Seit dem vergangenen Wochenende ist es in Betrieb.

Die Mehrzahl der derzeit 15 angehenden Segelflugpiloten sind Jugendliche. „Mit 14 Jahren kann jeder bei uns die Ausbildung beginnen“, sagt Matthias Fischer, der zum Fluglehrerteam gehört. Nach 40 bis 60 Starts und Landungen als Co-Pilot darf sich der Schüler dann zum ersten Mal alleine an den Steuerknüppel setzen.

Der Segelflieger

Der Segelflieger.

Quelle: Uwe Klemens

Die Anschaffung des neuen Zweisitzers vom Typ „Duo Diskus“ ist seit Jahren geplant gewesen und soll die Lerngeschwindigkeit spürbar erhöhen. Denn der aus Kohlefaserstoff bestehende Flieger verfügt nicht nur über eine bequemere, modernsten Sicherheitsstandards entsprechende Kabine und deutlich übersichtlichere Instrumente, sondern vor allem über eine bessere Gleitzahl, wodurch sich der Segler auch für Langstreckenflüge eignet. „Das konnten sich in unserem Verein bisher nur die echten Cracks leisten, jetzt gehen Lehrer und Schüler gemeinsam auf Langstrecke, wodurch sich der Lerneffekt unglaublich erhöht“, freut sich Fischer mit Blick auf die Segelflugwettbewerbe, an denen der Club regelmäßig teilnimmt. „Ich selbst hätte mir eher ein kunstflugtaugliches Flugzeug gewünscht, stehe aber hinter der demokratisch gefällten Entscheidung.“

130 000 Euro kostete die Anschaffung, die teils aus der Vereinskasse, teils durch private Darlehen der derzeit 120 Klubmitglieder finanziert wurde.

Von Uwe Klemens

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