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Neues Becken: Kleiner, aber sparsamer

Modernisierung im Freibad Dahme Neues Becken: Kleiner, aber sparsamer

Die Stadt Dahme hat das Becken für Schwimmer in ihrem Freibad für 890 000 Euro saniert und modernisiert. Es wurde dabei auch verkleinert, wodurch die Betriebskosten niedriger ausfallen als beim alten Becken aus den 1960er Jahren.

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Das neue Schwimmerbecken in Dahme ist kleiner als sein Vorgänger, aber auch deutlich sparsamer.

Quelle: Andreas Staindl (2)

Dahme. Das neue Schwimmerbecken in Dahme wurde am Donnerstag offiziell freigegeben. Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) durchschnitt das obligatorische Band am Beckenrand. Fast 20 Grad betrug die Wassertemperatur. Einen Eröffnungssprung wagte dennoch niemand.

Das neue Becken ersetzt das marode Betonbecken aus den 1960er Jahren, das einen undichten Boden hatte. Der Neubau ist kleiner und flacher; die Wassermenge hat sich um mehr als die Hälfte reduziert; der Verbrauch von Chemikalien wird deutlich geringer erwartet. Damit sinken die Betriebskosten und entlasten die Stadtkasse.

Rund 890 000 Euro wurden in das neue Schwimmerbecken, die technischen Anlagen und das Umfeld investiert, berichtete Bauamtsleiterin Christina Denkel. 511 000 Euro sind aus dem Fördertopf für ländliche Entwicklung geflossen. Den Rest – fast 400 000 Euro – gab die Stadt Dahme aus ihrem „gebeutelten Haushalt“, wie der Bürgermeister sagte. Er dankte der Verwaltung dafür, dass sie einen Sanierungsplan schon lange vorher in der Schublade hatte und schnell reagieren konnte, als Fördermittel in Aussicht waren.

Anfang September des vergangenen Jahres war Baubeginn. Die Bauabnahme erfolgte am 12. Mai. Am 19. Juni hatte das Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming das neue Schwimmerbecken freigegeben. Statt der bisherigen 50-Meter-Bahnen gibt es jetzt zwei Bahnen von 42 Meter Länge sowie drei 25-Meter-Bahnen. Ein begehbarer Durchlass trennt den 3,50 Meter tiefen Springerbereich von der übrigen, 1,80 Meter tiefen Badefläche. Neu sind auch das Ein-Meter-Sprungbrett und der Drei-Meter-Turm sowie die Startblöcke. Der Dahmer Ortschronist Christian Henkert freute sich über die „Verjüngungskur“ des Schwimmbades. Er hofft, dass es wieder ein attraktiver Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche wird. Der Chronist wünscht sich zudem „verlässliche Öffnungszeiten und kein ,Glück auf Bad’ wie in den vergangenen Jahren“.

Die Wasserwacht um Dieter Krakowitzky und weitere Helfer sichern den Badebetrieb im Dahmer Schwimmbad. Dieter Dunkel betreut seit rund 20 Jahren den Einlass. Auch Hans Thieme kennt das Freibad seit Jahrzehnten. „Ich war hier schon schwimmen, als noch der alte Holzsprungturm stand“, erzählte er. Am Donnerstag war der ehemalige Dahmer Bürgermeister der Wendezeit erneut im Freibad – gemeinsam mit anderen Schülern, die vor 60 Jahren ihr Abitur abgelegt hatten.

Noch 29 Jahre älter ist das Schwimmbad in der Flämingstadt. Im nächsten Jahr feiert es seinen 90. Geburtstag. Eventuell werden bis dahin auch die Umkleidekabinen hergerichtet.

Von Andreas Staindl

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