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Teltow-Fläming Neues Feuerwehrhaus ja - Digitalfunk nein
Lokales Teltow-Fläming Neues Feuerwehrhaus ja - Digitalfunk nein
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09:54 22.10.2013
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Ruhlsdorf

Der erste Nachtragshaushalt und das Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde Nuthe-Urstromtal sind nun von der Gemeindevertretung beschlossen worden. Es sind noch rund 123.000 Euro für Investitionen dazugekommen. Diese Summe kann allerdings durch andere Einsparungen gedeckt werden, sodass unterm Strich das Defizit in Höhe von rund 315.000 Euro bestehen bleibt, wie bereits im Haushalt 2013 einkalkuliert.

Einige Investitionen haben den Nachtragshaushalt notwendig gemacht. Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal will zum einen doch schon mit dem voll finanzierten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Woltersdorf beginnen. Grund dafür sind die 750.000 Euro Fördermittel, die jetzt vom Land Brandenburg für das Jahr 2013 genehmigt wurden und die ausschließlich für die Investition Feuerwehrgerätehaus verwendet werden dürfen. Dies muss aus formalen Gründen in den Nachtragshaushalt aufgenommen werden und belastet die Gemeinde nicht.

Außerdem soll durch den Nachtragshaushalt der Mehrbedarf für die Erweiterung und den Umbau der Kita in Zülichendorf und die Sanierung der Kita in Stülpe gedeckt werden. Beide sind teurer geworden, als ursprünglich geplant. In Zülichendorf sind durch Planungsfehler und Probleme bei der Anbindung des Neubaus an den Altbau noch 79.000 Euro offen. Diese Summe kann durch andere Einsparungen gedeckt werden. So muss die Feuerwehr bis nächstes Jahr auf die digitalen Funkgeräte warten. Die Anschaffung erfolgt über das Land. Die Gemeinde muss sich drei Jahre lang mit 50.000 Euro beteiligen, die erste Rate ist für 2014 eingeplant. Auch musste die Gemeinde doch keine neue Feuerlöschpumpe für die Wehr Kemnitz anschaffen.

In Stülpe haben Denkmalschutz und Brandschutz die Kosten der Kita-Sanierung um 44.500 Euro steigen lassen. Hierfür werden andere Investitionen gestrichen. So muss die Sanierung des Dorfgemeinschaftszentrums in Woltersdorf erstmal warten.

Auch der Ergebnishaushalt bleibt ausgeglichen. Die Kämmerei hat Posten umgeschichtet. Bei der investiven Schlüsselzuweisung waren über 100.000 Euro im Haushalt 2013 für Unterhaltungsmaßnahmen eingeplant gewesen. Aus diesem Topf fließen nun 84.000 Euro für den Mehrbedarf bei Investitionen. Rund 20000 Euro verbleiben für Unterhaltungskosten. Auf der Aufwandseite entfallen die Ansätze für die Elektrik Zülichendorf (64.000 Euro) und für einen Landschaftsplan (20.000 Euro). Somit erhöht sich der ursprünglich ausgewiesene Fehlbetrag für das Haushaltsjahr 2013 von rund 315 000 Euro nicht.

Von Aglaja Adam

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