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Neues Gesicht im Jugendclub

Sozialarbeit Jüterbog Neues Gesicht im Jugendclub

Gut sechs Monate war die Stelle im Jugendclub in Jüterbog II unbesetzt. Nun hat Sozialarbeiter Eik Weiske endlich wieder Unterstützung: Die Stadtverwaltung konnte die vakante Stelle kurzfristig neu besetzen. Erzieherin Evelin Sauter ist ab sofort die neue Ansprechpartnerin für die Jugendlichen in dem Stadtteil.

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Unterstützung für Eik Weiske (r.): Evelin Sauter ist seit dieser Woche die neue Ansprechpartnerin für Jugendliche in Jüterbog II.

Quelle: Josefine Sack

Jüterbog. Im Jugendclub „Jüterbog II“ gibt es ein neues Gesicht: Pünktlich zum Beginn der Winterferien hat die gelernte Erzieherin Evelin Sauter (53) in dieser Woche die Arbeit in der Jugendfreizeiteinrichtung aufgenommen.

Nachdem ihre Vorgängerin im Sommer 2015 überraschend ausgeschieden war, betreute Sozialarbeiter Eik Weiske (44) die Jugendlichen in dem Stadtteilzentrum im Alleingang. Die Stadtverwaltung sei „systematisch bemüht“ gewesen, möglichst schnell eine Nachfolgerin für die vakante Stelle in dem Jugendclub zu finden, teilte die Sachgebietsleiterin für Bildung, Kita und Sport, Jutta Tukai, auf Anfrage mit. Innerhalb der vergangenen Monate habe es zwar Gespräche mit zwei Bewerbern gegeben. Diese hätten jedoch abgesagt, weil sie kurzfristig Arbeit an ihrem Wohnort gefunden hätten. Beide Kandidaten kamen nicht aus der näheren Umgebung. „Sozialarbeiter sind zurzeit überall sehr gefragt“, sagte Tukai. Entsprechend zufrieden zeigte sie sich, dass die über Monate ausgeschriebene Stelle nun zum Jahresanfang besetzt werden konnte. Die sozialpädagogischen Stellen in Jüterbog II werden vom Landkreis gefördert, einen Teil der Personalkosten trägt die Stadt Jüterbog.

Eik Weiske freut sich über die Unterstützung seiner neuen Kollegin: „Allein war das zwar irgendwie machbar, aber zu zweit kann man viel besser auf die Jugendlichen eingehen“, sagt er. Bis zu 40 Kinder und Jugendliche kommen in den Ferien täglich in den Club in der Bergstraße 3. Doch auch, wenn keine Ferien sind, ist die Einrichtung in Jüterbog II gut besucht: Zwischen 15 und 25 Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren nutzen nahezu täglich die sozialpädagogischen Angebote. Knapp 75 Prozent der jungen Gäste, schätzt Eik Weiske, wohnen im direkten Umfeld des Stadtteilclubs. Die meisten von ihnen gehen auf die Wiesenschule, die Jüngeren, für die der Jugendclub mittwochs und freitags geöffnet hat, sind Schüler der Linden- sowie der Scholl-Grundschule.

Spielekonsolen, Tischtennis, Kicker und Billard gehören zur Standardausstattung des Jugendclubs und erfreuen sich in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit. Aber auch Gitarren- und Schlagzeugunterricht (dienstags ab 15 Uhr), Basteln für die Kleinen und Bewerbungstraining für die Älteren bietet Weiske an. Seiner neuen Kollegin Evelin Sauter ist die Jugendeinrichtung nicht fremd. Sie arbeitete früher im mittlerweile geschlossenen Freizeitzentrum „Full House“ und kam für Feste und Veranstaltungen oft in den Jugendclub in Jüterbog II. Am Donnerstag werden Sauter und Weiske erstmals zusammen kochen. Zum Einstand gibt’s „Eiks Spezial-Burger“ – das wird nicht nur die neue Kollegin, sondern erst recht die Ferienkinder freuen.

Von Josefine Sack

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