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Neues Judo-Domizil in der Kleeblatt-Schule

Ludwigsfelde Neues Judo-Domizil in der Kleeblatt-Schule

Vielleicht haben die Judokas von Ludwigsfelde, aus deren Reihen mit Yvonne Bönisch die erste deutsche Olympiasiegerin in dieser Sportart kommt, endlich Aussicht auf angemessene Räume. Das steht nach der Stadtrat-Sitzung nächste Woche fest.

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Die Ludwigsfelder Judokas zeigen Sozialausschussmitgliedern, dass ihre Räume an der Stadtsporthalle viel zu klein für alle Trainingsgruppen sind.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Die Stadtverordneten von Ludwigsfelde haben es in der Hand, nächste Woche eine jahrelange Hängepartie zu beenden: Auf dem Tisch liegt ein Beschlussentwurf, wonach der Judoverein in der Kleeblatt-Grundschule am Anton-Saefkow-Ring endlich ein neues Domizil bekommen könnte. Seine wenigen Räume in der Stadtsporthalle sind seit Jahren viel zu klein.

Wie berichtet, sucht der Verein, bei dem die erste deutsche Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch das Kämpfen auf der Tatami gelernt hatte, an mehreren Stellen in der Stadt nach geeigneten Räumen. 2015 hatte er ein Konzept vorgelegt, die marode und seit Langem geschlossene Waldsporthalle wieder auf Vordermann zu bringen. Boxer und Radballer waren dort ausgezogen, weil der Backsteinbau zu zerfallen drohte. Doch nach eingehender Prüfung mit den Fachämtern der Stadtverwaltung hatten beide Seiten, wie berichtet, Abstand davon genommen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand wäre unvertretbar hoch gewesen.

Der Verein hätte eine doppelt so große Fläche wie jetzt

Andere Ideen waren, den Judoverein in ein künftiges Sportzentrum am Waldstadion einzubinden, das hätte jedoch dem Verein zu lange gedauert, oder weitere Räume im Kaufland-Bereich dazuzunehmen, doch das wäre nur ein Provisorium.

„Die Idee Kleeblatt-Grundschule ist gut, da sind wir außerdem dicht an Schülern und Nachwuchs dran“, sagt Vereinsvorstandsmitglied Torsten Kutzner. Würde dieses Konzept tatsächlich umgesetzt, stünde dem Verein eine mehr als doppelt so große Fläche wie jetzt zur Verfügung. „Das wäre für alle die allerbeste Lösung“, so Kutzner, und für den Verein sogar die preiswerteste.

Von Jutta Abromeit

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