Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Neues Judo-Domizil in der Kleeblatt-Schule
Lokales Teltow-Fläming Neues Judo-Domizil in der Kleeblatt-Schule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 26.05.2017
Die Ludwigsfelder Judokas zeigen Sozialausschussmitgliedern, dass ihre Räume an der Stadtsporthalle viel zu klein für alle Trainingsgruppen sind. Quelle: Jutta Abromeit
Anzeige
Ludwigsfelde

Die Stadtverordneten von Ludwigsfelde haben es in der Hand, nächste Woche eine jahrelange Hängepartie zu beenden: Auf dem Tisch liegt ein Beschlussentwurf, wonach der Judoverein in der Kleeblatt-Grundschule am Anton-Saefkow-Ring endlich ein neues Domizil bekommen könnte. Seine wenigen Räume in der Stadtsporthalle sind seit Jahren viel zu klein.

Wie berichtet, sucht der Verein, bei dem die erste deutsche Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch das Kämpfen auf der Tatami gelernt hatte, an mehreren Stellen in der Stadt nach geeigneten Räumen. 2015 hatte er ein Konzept vorgelegt, die marode und seit Langem geschlossene Waldsporthalle wieder auf Vordermann zu bringen. Boxer und Radballer waren dort ausgezogen, weil der Backsteinbau zu zerfallen drohte. Doch nach eingehender Prüfung mit den Fachämtern der Stadtverwaltung hatten beide Seiten, wie berichtet, Abstand davon genommen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand wäre unvertretbar hoch gewesen.

Der Verein hätte eine doppelt so große Fläche wie jetzt

Andere Ideen waren, den Judoverein in ein künftiges Sportzentrum am Waldstadion einzubinden, das hätte jedoch dem Verein zu lange gedauert, oder weitere Räume im Kaufland-Bereich dazuzunehmen, doch das wäre nur ein Provisorium.

„Die Idee Kleeblatt-Grundschule ist gut, da sind wir außerdem dicht an Schülern und Nachwuchs dran“, sagt Vereinsvorstandsmitglied Torsten Kutzner. Würde dieses Konzept tatsächlich umgesetzt, stünde dem Verein eine mehr als doppelt so große Fläche wie jetzt zur Verfügung. „Das wäre für alle die allerbeste Lösung“, so Kutzner, und für den Verein sogar die preiswerteste.

Von Jutta Abromeit

Paradoxe Situation in Rangsdorf: Während das Land Brandenburg derzeit prüft, die S-Bahn wieder in den Ort zu verlängern, will die Bahn die Fläche für das spätere Gleis verkaufen – notfalls auch an Investoren. Die Gemeinde will das Grundstück nun erwerben, stellt aber Forderungen an das Land Brandenburg.

21.04.2018

Beate Busse Bequet und ihr Ehemann Nicholas Bequet führen seit 17 Jahren einen Gnadenhof für Tiere in Sperenberg. Ihr Verein „Tieroase am Regenbogen“ begeht in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen. Tiere, die im Gnadenhof ein neues Zuhause gefunden haben, kommen aus Laboren für Tierversuche und Tötungsstationen.

26.05.2017

Ein echter Schriftsteller aus Fleisch und Blut war am Montag in der Blankenfelder Wilhelm-Busch-Schule zu Gast. Die Klasse 5a hatte einen Lesevormittag mit dem Berliner Autor Stephan Hähnel gewonnen. Mit seiner Hilfe sollten die Schüler eine Gruselgeschichte schreiben.

26.05.2017
Anzeige