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Teltow-Fläming Neues Quartier für ganz spezielle Gäste
Lokales Teltow-Fläming Neues Quartier für ganz spezielle Gäste
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00:30 25.05.2015
Marcel Müller vor seinem Insektenhofel. Quelle: Sandra Klimaschewski
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Hohenseefeld

Ab sofort finden Ameisen, Käfer, Wespen, Hummeln, Wildbienen, Marienkäfer, Schmetterlinge oder Spinnen ganzjährig Unterschlupf und können ihr neu erbautes Quartier beziehen. Die erste Bewohnerin, eine kleine Spinne hielt schon Einzug. Marcel Müller, Architekt und Baumeister dieses Naturhotels, „betreibt“ seit kurzem dieses Arrangement direkt an der Fläming-Skate in Hohenseefeld.

Nach kurzen Inspirationen aus dem Internet, startete der junge Mann mit unermüdlichem Tatendrang, gepaart mit viel Fleiß und Kreativität. Besonders viel Wert legte er auf natürliche Materialien aus der heimischen Region. Er nahm zum Beispiel Feldsteine, alte Obstkisten, Kienäpfel, Nachbars Pferdemist oder Großvaters Strohbündel vom Dachboden. „Ich wollte etwas für und mit der Natur machen“ erzählt der 32-jährige Hohenseefelder über seine Idee.

„Viele Touristen und auch Einheimische bleiben immer wieder fotografierend stehen“, erzählt er erfreut. Daher will Müller demnächst eine kleine Schautafel mit Fotos von den einzelnen Bauabschnitten errichten, in der Hoffnung, dass andere Leute seinem Beispiel folgen. Besonders in Städten könnte man so den Insekten Schutz und Lebensraum bieten.

David Kaluza, Bürgermeister Niederer Fläming (parteilos), und Berndt Schütze, Leiter des Landwirtschaftsamtes Teltow-Fläming, bewunderten ebenfalls beim Dorfrundgang in Vorbereitung auf den diesjährigen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die interessanten Details vom Insektenhotel und die gemütliche Sitzecke. Sie lobten die Eigeninitiative des Dorfbewohners.

Von Sandra Klimaschewski

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