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Neues Wohngebiet im amerikanischen Stil

Mahlow Neues Wohngebiet im amerikanischen Stil

Das Mahlower Dorf entwickelt sich immer mehr zur beliebten Wohnlage. Wo bis vor einigen Jahren noch eine Hauptstraße war, entsteht derzeit ein neues Wohngebiet mit 31 hochwertigen Einfamilien- und Doppelhäusern im amerikanischen Stil. Im kommenden Frühjahr sollen die ersten Mieter einziehen.

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Die Rohbauten auf dem ersten Baufeld sind bereits fertig. Im Frühjahr 2018 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Quelle: Foto: Christian Zielke

Mahlow. Über viele Jahre war Mahlow-Dorf wenig einladend. Tausende Autos quälten sich täglich über die Dorfstraße. Seit der Eröffnung der vierspurigen L76, die Potsdam mit dem Flughafen in Schönefeld verbindet, tut sich was im lange Zeit etwas vernachlässigten Teil Mahlows. Alte Fassaden werden bunt, neue Häuser wachsen in die Höhe. Das wohl bislang größte Vorhaben hört auf den exklusiven Namen „Park Home“.

Passend zum Namen soll auch die Einrichtung der Häuser ausfallen – mit hochwertigen Materialien, Einbauküchen und begehbaren Kleiderschränken.

Neue Straße trägt den Namen „Teltower Berge“

„Das Gebiet ist im amerikanischen Stil gehalten“, sagt Tugan Tuncay, Geschäftsführer der Firma Southern Living, die das Gebiet baut. Wie in den USA sind große Grünflächen mit Spielplätzen geplant. Die 31 Einfamilien- und Doppelhäuser gruppieren sich um eine neue Straße. Diese gibt es zwar noch nicht, immerhin hat sie aber schon einen Namen: „Teltower Berge“ soll sie heißen. Anfang April hatte die Gemeindevertretung für den Namen gestimmt, auch der Ortsbeirat hatte für den Vorschlag votiert. Bis die ersten Hausbewohner unter dieser Anschrift zu finden sind, wird Zeit vergehen. „Im Frühjahr sollen die ersten einziehen“, sagt Tugan Tuncay. Im Dezember soll die Vermietung beginnen. Schon jetzt habe er viele Nachfragen von Interessenten, die sich nach einem Haus mit Garten in Mahlow erkundigen.

Besonderen Reiz auf die künftigen Bewohner dürfte der Teich in der Mitte des Wohngebiets sein. Derzeit bietet das Gewässer jedoch einen traurigen Anblick, denn Wasser muss man suchen. „Wir denken, dass das Wasser zurückkommt“, sagt Tugan Tuncay. Vorsichtshalber musste man einen Tunnel für Frösche und Kröten bauen. Weil der trockene Teich ein offizielles Biotop ist, steht er unter besonderem Schutz. Diesen mussten die Bauherren auch beachten. Gleiches gilt für die vielen alten Bäume am Ufer. Sie müssen stehen bleiben, was für die Investoren kein Problem ist. „So ist es wenigstens von Anfang an schön grün“, sagt der Geschäftsführer. Weitere Bäume kommen dazu.

Archäologische Funde brachten Zeitverzug beim Bau

Der erste Bauabschnitt mit acht Häusern steht bereits im Rohbau. Die Investoren setzen auf Firmen aus der Region. So hat die Firma 3BI aus Blankenfelde den Zuschlag für die Erschließung und den Rohbau erhalten. In den kommenden Wochen wird der zweite Bauabschnitt beginnen. Östlich des Biotops werden 23 Häuser in die Höhe wachsen. Der Zeitplan liegt etwas zurück, weil auf dem ehemaligen Acker Tonscherben aus einer frühen Besiedlung gefunden wurden. Für die Bagger bedeutete das eine Zwangspause. Archäologen sicherten die Funde.

Weitere Informationen unter www.parkhomeberlin.de

Von Christian Zielke

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