Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Neues Wohngebiet in Rangsdorf

16 Häuser geplant Neues Wohngebiet in Rangsdorf

Eine weitere Brache in Rangsdorf könnte bald der Vergangenheit angehören. Die Immobilienfirma Helma plant westlich des Stadtwegs 16 neue Einfamilienhäuser. Dass die Fläche entwickelt werden soll, begrüßten die Bauausschussmitglieder am Dienstag. Sie hätten sich allerdings eine andere Art der Bebauung gewünscht.

Voriger Artikel
Überflieger in Selchow
Nächster Artikel
Mit dem Postbeutel auf Lilienthals Spuren

16 Einfamilienhäuser sollen auf der Fläche entstehen.

Quelle: Zielke

Rangsdorf. Ein Haus im Grünen in Rangsdorf – das wollen zurzeit Viele. Nun könnte eine langjährige Brache für weiteren Zuzug in den Ort sorgen. Am Stadtweg plant der Investor Helma ein neues Wohngebiet. Zwischen Interhomes-Siedlung und der provisorischen Verbindung zur Ladestraße sollen 16 Einfamilienhäuser entstehen. Einstimmig empfahl der Bauausschuss den Aufstellungsbeschluss für das Gebiet.

Ausschussmitglieder wollen mehrgeschossige Häuser

Zuvor solle jedoch auf mehrheitlich angenommenen Antrag von Tassilo Soltkahn (CDU) untersucht werden, ob in dem Gebiet mehrgeschossige Häuser errichtet werden können. Im Bauausschuss begrüßte man grundsätzlich eine Bebauung der 1,2 Hektar großen Fläche, es gab jedoch Kritik an den geplanten Einfamilienhäusern. „Wir brauchen mehr Mehrfamilienhäuser“, sagte Tassilo Soltkahn (CDU). Nur durch mehrgeschossige Häuser, etwa Stadtvillen, ließe sich die große Nachfrage nach Wohnraum in Rangsdorf befriedigen. Mittlerweile seien Kaltmietpreise von mehr als zehn Euro für den Quadratmeter üblich. Vor wenigen Jahren seien es noch sechs bis sieben Euro gewesen. „Wir brauchen eine stärkere Verdichtung, gerade in Umfeld des Bahnhofs“, sagte Soltkahn. Stephan Wilhelm (SPD) regte an, einen Teil der Fläche für sozialen Wohnungsbau vorzusehen. Dies habe die Gemeindevertretung als Voraussetzung für neue Gebiete beschlossen.

Investoren: Leute wollen einen Garten

Bei den Investoren stießen die Vorschläge auf Zurückhaltung. Hans-Christian Steinmüller von der Hausbaufirma Helma sah keinen Markt für Mehrfamilienhäuser. „Die Leute wollen einen Garten“, sagte er. Eine Verdichtung des Gebiets sei eher mit Doppel- oder Reihenhäusern wie in der benachbarten Interhomes-Siedlung vorstellbar. Aus dem in den 1990er Jahren errichteten Wohngebiet wollen derzeit viele Bewohner in das neue Wohngebiet Stadtweg Mitte umziehen. Dort entstehen derzeit 33 Einfamilienhäuser auf einer Fläche von 2,5 Hektar. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Reihenhäuser in der Interhomes-Siedlung schnell wieder verkauft waren“, entgegnete Stephan Wilhelm.

Klaus Hummel, sachkundiger Einwohner, kennt als Immobilienmakler den Markt in Rangsdorf genau. „Die größte Nachfrage ist nach freistehenden Einfamilienhäusern.“ Kein Investor plane Mehrfamilienhäuser in einer engen Umgebung. Diese seien vor allem in den gewachsenen Siedlungen denkbar, wo die Grundstücke groß sind, sagte Hummel. Ralph Brockhaus (SPD) hielt dennoch am Geschosswohnungsbau in dem neuen Gebiet fest: „Wegen der Bahnhofsnähe lässt sich Verkehr vermeiden.“

Von Christian Zielke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg