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Niederer Fläming: Kitas und Hort sind voll

Gemeindeentwicklung Niederer Fläming: Kitas und Hort sind voll

In der Gemeinde Niederer Fläming gibt es deutlich mehr Kinder als die Bevölkerungsprognosen vorhergesagt haben. In den kommenden zwei Jahren können unerwartete Neuanmeldungen von Kindern in den zwei Kitas der Gemeinde daher nicht erfüllt werden.

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Auf dem künftigen „Campus der Generationen“ in Werbig gibt es noch Betreuungskapazitäten.

Quelle: Peter Degener

Lichterfelde. In der Gemeinde Niederer Fläming leben entgegen aller Bevölkerungsprognosen immer mehr Menschen – und darunter sind auch sehr viele Kinder. Die zwei Kindertagesstätten in Lichterfelde und Hohenseefeld sowie der Hort in Werbig kommen deshalb in diesem Jahr erstmals an ihre Kapazitätsgrenzen, teilte die Gemeindeverwaltung jüngst mit. Im Gemeindeentwicklungsausschuss hat sie detaillierte Zahlen zum reellen Bedarf an Kita- und Hortplätzen vorgestellt.

Kinderzahl um ein Drittel gestiegen

Demnach ist die Zahl der Kinder in allen drei Einrichtungen in den vergangenen fünf Jahren um knapp 50 Kinder auf 147 Kinder angestiegen. Die Gesamtkapazität liegt zwar bei 163 Plätzen, doch mit den Neuanmeldungen der kommenden Monate wird es in vor allem in den Kitas knapp. „Zuzüglich der weiteren Neuaufnahmen kommt die Kita Lichterfelde bis zur Einschulung 2017 mit 73 Kindern über ihre Grenze von 68 Kindern weit hinaus“ heißt es in dem Bericht der Verwaltung. Die „überzähligen“ Kinder müssen in der Einrichtung in Hohenseefeld unterkommen, sodass auch diese in den kommenden zwei Jahren ausgelastet sein werde. Die Konsequenz: „Sonstige Neuaufnahmen in beiden Einrichtungen können erst wieder nach der Einschulung 2017 realisiert werden.“

Verwaltung sucht nach weiteren Kapazitäten

Bürgermeister David Kaluza (parteilos) sieht in der Entwicklung grundsätzlich eine gute Nachricht für die Gemeinde. „Es ist positiv dass wir an den 100 Prozent dran sind. Die Prognosen haben das leider nicht vorausgesagt“, so der Bürgermeister. Die Verwaltung habe Möglichkeiten für die Erweiterung der Kapazitäten geprüft. Ein „Puffer“sei der Campus der Generationen in Werbig. Die Lichterfelder Kita wird nach der Fertigstellung des Campus 2019 dorthin umziehen und dann sieben zusätzliche Plätze haben. Der Hort wächst bereits in diesem Herbst um zehn Plätze.

Bürgermeister erwägt „Containerlösung“

Auch künftig bleibt die Planung schwierig, denn es ergeben sich beinahe täglich Änderungen. Sollten vorher mehr Plätze nötig werden, sieht Kaluza nur eine „Containerlösung“ als realistisch an.

Von Peter Degener

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