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Teltow-Fläming Silber für deutsche Funkamateure
Lokales Teltow-Fläming Silber für deutsche Funkamateure
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18:14 17.07.2018
Die drei besten Teams der Amateurfunk-WM 2018 in Deutschland. Quelle: WRTC 2018 e.V.
Niedergörsdorf

Die deutschen Funkamateure Manfred Wolf und Stefan von Baltz aus Baden-Württemberg haben sich bei der ersten Amateurfunk-Weltmeisterschaft in Deutschland einen Platz auf dem Treppchen erkämpft.

Nur knapp am Sieg vorbei

Insgesamt 63 Teams und Schiedsrichter aus über 40 Nationen funkten beim 24-stündigen Wettkampf von Sonnabend bis Sonntag unter anderem aus der Gemeinde Niedergörsdorf und der Stadt Jüterbog in die ganze Welt. Am Montagabend wurden die Sieger bei der Abschlussveranstaltung in Wittenberg gekürt.

Nachdem Manfred Wolf und Stefan von Baltz vor vier Jahren in Boston (USA) bereits die Bronzemedaille erreichten, schrammten sie dieses Mal mit 4900 zu 5200 Verbindungen nur knapp hinter Gedas Lucinskas und Mindis Jukna aus Litauen an einem Sieg vorbei. Die Titelverteidiger aus den USA, Chris Hurlbut und Daniel Craig, landeten hinter den Deutschen auf Rang 3.

Helfer zieht positives Fazit

Auch Wolfgang Tretschock aus Dennewitz war bei der Siegerehrung am Montag mit dabei. Der 71-Jährige hatte sich an den Auf- und Abbauarbeiten, sowie der Betreuung der Standorte in Jüterbog, Oehna und Mügeln beteiligt.

Schon seit vielen Jahren ist er selbst leidenschaftlicher Funkamateur und Mitglied beim Deutschen Amateur Radio Club. Für ihn war die Weltmeisterschaft in der Heimat ein voller Erfolg. „Es war ein tolles Erlebnis. Ich hätte mich geärgert, wenn ich mich nicht als Helfer gemeldet hätte“, sagt Wolfgang Tretschock rückblickend.

Einheimische zeigten Interesse

Darüber hinaus gab es auch von den Gästen viel Zuspruch für die reibungslose Vorbereitung und die gute Verpflegung während der Wettkampfzeit. Und selbst bei den Einheimischen wurde das Interesse fürs Funken geweckt. Trotz der ziemlich versteckten Standorte berichtet Wolfgang Tretschok: „Ab und zu kamen auch Zuschauer vorbei und haben gehorcht und geguckt, was passiert.“

In vier Jahren geht es für die deutschen Funkamateure zur nächsten WM nach Italien. Vielleicht gibt es dann sogar die Goldmedaille.

Von Isabelle Richter

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