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Teltow-Fläming Niemand soll vor Fluglärm fliehen
Lokales Teltow-Fläming Niemand soll vor Fluglärm fliehen
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20:58 25.02.2016
Der Kreisbeigeordnete Detlef Gärtner. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

„Man kann nicht dem Problem des Fluglärms entgehen, indem man einfach weiter wegzieht.“ Das betont Detlef Gärtner (SPD), Beigeordneter und Planungsdezernent des Landkreises Teltow-Fläming. Bei aller Freude über die positive Entwicklung der Bodenrichtwerte vor allem im Norden des Kreises, sei es nicht damit getan, dass die unter dem Fluglärm leidenden Menschen im Umfeld des BER in den Süden ziehen, stellte Gärtner klar.

Der Kreisbeigeordnete fühlt sich in dem Bericht „Waldblick durchbricht die 200-Euro-Schallmauer“ am Mittwoch über die Entwicklung den Bodenrichtwerte im Landkreis falsch verstanden. Er hatte sich darin zuversichtlich gezeigt, dass die positive Entwicklung „sich Stück für Stück gen Süden vorarbeiten“ wird „und dies vor allem dank der guten Verbindungswege B 101 und B 96“.

Zu dieser Aussage steht Gärtner auch. Danach allerdings heißt es: „Und wem es im Norden in der Nähe des Flughafens zu laut werde, der könne ja in den Süden ziehen und im Norden verkaufen. Nachfrage sei ja zur Genüge da.“ Dies sei nicht seine Aussage gewesen und das stehe genau im Gegensatz zu seiner Auffassung, betont Gärtner: „Es geht nicht darum, dass die Menschen aus ihren angestammten Wohnorten wegziehen, um dem Fluglärm zu entfliehen, sondern möglichst um deren Verbleib in ihren Häusern, die mit dem bestmöglichen Schallschutz ausgestattet werden müssen.

Es darf einfach nicht sein, dass die Bewohner der Flughafenregion vertrieben werden“, erklärte er am Donnerstag. Dabei sei es durchaus erfreulich, dass der Wert ihrer Grundstücke nicht – wie ursprünglich befürchtet – verfällt, sondern das Gegenteil der Fall sei, betont Detlef Gärtner, der selbst im Norden des Kreises wohnt und dort auch wohnen bleiben will.

Von Hartmut F. Reck

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