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Noch keine Entscheidung zu Windschutzstreifen

Trebbin Noch keine Entscheidung zu Windschutzstreifen

Nach dem Willen der Landwirte soll die Stadt Trebbin neben den Wegen und Gewässern im Bereich Klein Schulzendorf und Wiesenhagen auch die Windschutzstreifen in kommunales Eigentum übernehmen. Doch der Hauptausschuss vertagte die Entscheidung.

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Das Rathaus in Trebbin mit Sitz der Stadtverwaltung.

Trebbin. Nachdem die Trebbiner Stadtverordneten bereits vor Jahren beschlossen hatten, im Rahmen der Flurneuordnung die Wege und Gewässer im Bereich Klein Schulzendorf und Wiesenhagen in Kommunaleigentum zu übernehmen, soll dies nun auch für die Feldgehölze und Windschutzstreifen geschehen. Das ist das Ansinnen des Vorstands der Eigentümergemeinschaft. Der Schutzstreifen gilt als Trennung zwischen Landwirtschaftsfläche und Wegen.

Doch die Mitglieder des Trebbiner Hauptausschusses taten sich am Montagabend schwer mit einer Entscheidung, denn ihnen sind Sinn und Konsequenzen nicht klar. Deshalb vertagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU) die Beschlussvorlage in den nächsten Hauptausschuss. „In der Sitzung soll der Vorstand der Eigentümergemeinschaft uns dann Rede und Antwort stehen“, sagte er.

Feldgehölze müssen gepflegt werden

Paul Schuchardt (UFW) verwies darauf, dass für Feldgehölze regelmäßig Pflegemaßnahmen notwendig werden. „Welchen Nutzen haben wir, wenn wir das übernehmen?“, fragte er und ist überzeugt, dass die Schutzstreifen vor allem Vorteile für die Landwirtschaft bieten. „Genau das streiten die Landwirte ab“, sagte Berger.

Hendrik Bartl (parteilos) will wissen, warum die Stadtverordneten seinerzeit nicht für die Übernahme der Schutzstreifen gestimmt hatten. „Die Streifen sind so schmal, das macht eine Bewirtschaftung schwierig“, gibt er zu bedenken.

Peter Mann (SPD) befürchtet, dass die Flächen verwildern, wenn die Stadt sie nicht übernimmt. Klärung soll die nächste Hauptausschusssitzung bringen.

Von Elinor Wenke

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