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Nun doch ein Beschluss

Gemeindevertreter müssen Ausbau des Sommerweges ausdrücklich zustimmen Nun doch ein Beschluss

Die Bürgerinitiative zum sogenannten Sommerweg in Altes Lager kann einen kleinen Erfolg für sich verbuchen. Die von ihr angerufene Kommunalaufsicht verlangt von der Gemeinde Niedergörsdorf, dass die Gemeindevertreter den Ausbau des Geh- und Radweges beschließen müssen.

ALTES LAGER. . Ihre Zustimmung zum Jahreshaushalt, in dem das Projekt auftaucht, genügt nicht.

Das teilte Bauamtsleiterin Claudia Neumann am Dienstabend bei der Sitzung des Bauausschusses mit, der sich infolgedessen mit einem sogenannten Bauprogramm befassen musste. „Darin wird die Maßnahme genau beschrieben“, erklärte Neumann, die dem Ausschuss das überschaubare Papier nicht vorlegte, sondern nur an die Wand projizierte. Festgelegt werde damit unter anderem das genaue Baugebiet, die Art der Wegebefestigung, die Form der Regenwasserableitung und der Baumschutz. Festgehalten wird auch, dass der Landesbetrieb Straßenwesen drei neue Fußgängerinseln baut und sich die Kosten für den Geh- und Radweg mit der Gemeinde teilt.

Anhand einer Bauzeichnung stellte Neumann den Wegebau vor. Neu war, wie Ausschussmitglied Jens Günther feststellte, dass der Weg stellenweise nur zwei Meter breit ist. „Ich habe immer noch den Eindruck, dass im Ort kein Benehmen über die Maßnahme hergestellt wurde“, merkte der sachkundige Bürger zudem an. Der Bauausschuss empfahl der Gemeindevertretung, die am 30. Januar tagt, die Vorlage zur Entscheidung.

„Dieser Beschluss muss jetzt, so haben wir gelernt, gefasst werden“, sagte Neumann. Bürgermeister Wilfried Rauhut ergänzte: „Wenn man Fehler gemacht hat, muss man auch dazu stehen.“ In der Vergangenheit war es in der Gemeinde Niedergörsdorf üblich, dass Bauvorhaben über den beschlossenen Gemeindehaushalt ihre Zustimmung erhielten.

Die Bürgerinitiative aus Altes Lager, die sich vor allem gegen einen Ausbau des derzeit nur teilweise gepflasterten Weges auf 2,50 Meter wendet, hatte kritisiert, dass sich die Gemeindevertretung nicht mit dem Projekt inhaltlich befasst hatte. Dadurch konnte sich auch die Öffentlichkeit kaum über das Vorhaben informieren.

Von der Initiative war niemand bei der Bauausschusssitzung. Laut Sprecher Reinhard Brüning war ihr der Termin nicht bekannt. (Von Alexander Engels)

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