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Nuthe-Urstromtal Holbecker brauchen neues Feuerwehrgerätehaus
Lokales Teltow-Fläming Nuthe-Urstromtal Holbecker brauchen neues Feuerwehrgerätehaus
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18:07 13.03.2019
Das Feuerwehrgerätehaus in Holbeck Quelle: foto: Margrit Hahn
Holbeck

 Das Holbecker Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1948 entspricht längst nicht mehr den Anforderungen. Deshalb plant die Gemeinde Nuthe-Urstromtal jetzt einen Umbau und die Erweiterung.

Kalt, nass und dunkel

Seit Jahren kritisieren die Holbecker Feuerwehrleute, dass es im Gebäude eisig kalt ist, weil es keine Heizung gibt und daher auch die Schutzausrüstung permanent kalt und nass ist. Die Kinder- und Jugendlichen nehmen ihre Bekleidung mit nach Hause. Es gibt zwar einen Trinkwasseranschluss im Gerätehaus, aber keine Sanitäreinrichtungen, die elektrischen Leitungen sind veraltet und die Beleuchtung unzureichend. Lagermöglichkeiten für feuerwehrtechnisches Materialien wie Schläuche sind nicht vorhanden, zudem herrscht eingeschränkte Bewegungsfreiheit im Gerätehaus. Zwischen Fahrzeug und Wand ist nur ein 50 bis 70 Zentimeter Durchgang vorhanden. Die Abstellfläche vor dem Tor ist unzureichend und eine Stolperkante im Gebäude erhöht zusätzlich das Unfallrisiko. Weiterhin fehlen eine Absauganlage für Abgase sowie Parkplätze für die Einsatzkräfte. Der kleine Stellplatz bietet lediglich Platz für den alten Barkas B 1000.

Abhilfe schaffen

Es muss also dringend Abhilfe geschaffen werden. Darin sind sich Gemeindeverwaltung und Hauptausschuss einig. Zunächst musste geprüft werden, in wieweit das vorhandene Gebäude in den Neubau integriert werden kann. Der Anbau, der vor 40 Jahren entstand, soll abgerissen werden. Anfangs wurde überlegt, das komplette Haus abzureißen. Allerdings stellte die Unteren Bauaufsichtsbehörde klar, dass nur eine Erweiterung in Frage kommt.

170 00 Euro veranschlagt

Geplant ist nun ein Anbau an der linken Seite, der sechs mal 13,50 Meter groß werden soll. Entstehen könnte darin eine Fahrzeughalle für ein Tragkraftspritzenfahrzeug sowie eine Lagerfläche für feuerwehrtechnische Materialien. Integriert werden Sanitäranlagen sowie ein Hauswirtschaftsraum. Gemeindebrandmeister Matthias Richter hat dazu mittlerweile erste Absprachen getroffen. Vorgesehen sind zudem sechs Pkw-Stellplätze sowie eine Stellfläche vor der Fahrzeughalle. Vor sechs Jahren hatte das Architekturbüro Arnold und Partner mit der Vorplanung für das Projekt begonnen. Auf Grund der Haushaltslage wurde die Maßnahme immer wieder verschoben. In der Haushaltssatzung 2019 sind nun Haushaltsmittel in Höhe von 170 000 veranschlagt.

Gero Jänicke (Freie Liste) verwies im Hauptausschuss darauf, dass beim Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Ruhlsdorf im Nachhinein erhebliche Mängel auftreten sind und man in Holbeck darauf achten möge, dass sich diese nicht wiederholen.

Von Margrit Hahn

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