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Nuthe-Urstromtal Winand Jansen tritt aus der SPD aus
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17:59 15.03.2019
Winand Jansen Quelle: Margrit Hahn
Nuthe-Urstromtal

Winand Jansen ist aus der SPD ausgetreten. Der 71-jährige ehemalige Bürgermeister von Nuthe-Urstromtal und jetzige Kreistagsabgeordnete erklärte nach 28 Jahren Mitgliedschaft Ende Februar seinen Parteiaustritt.

Enttäuscht ist Jansen vor allem von den Parteigenossen in seinem Ortsverein Nuthe-Urstromtal. „Weil Sachverstand und Erfahrung anscheinend nicht mehr gefragt sind, habe ich persönliche Konsequenzen gezogen“, sagte er der MAZ. Winand Jansen spielt auf die Entscheidung zum geplanten Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Kemnitz an. Es sollte für über 300 000 Euro umgebaut und zu 80 Prozent gefördert werden. Nach heftiger Debatte lehnten die Gemeindevertreter ab.

Jansen: „Nicht ein ganzes Dorf abstrafen“

„Der Umbau stand im Wahlprogramm der SPD. Wenn sich Parteimitglieder dann der Stimme enthalten, ist das für mich nicht nachvollziehbar“, sagt Jansen und ärgert sich weiter: „Wenn man mir eins auswischen will, muss man das anders machen und nicht ein ganzes Dorf abstrafen.“ Seiner Bitte um ein klärendes Gespräch sei die Partei nicht nachgekommen.

Von der CDU in die SPD

Der gebürtige Rheinländer kam 1991 als CDU-Mitglied nach Nuthe-Urstromtal, wechselte in die SPD und war 18 Jahre lang Bürgermeister. Im Kreistag leitet er den Regionalausschuss.

Für die bevorstehende Kreistagswahl steht Jansen auf der Kandidatenliste der SPD an dritter Stelle. „Ob es bei meiner Kandidatur bleibt, habe ich noch nicht entschieden“, sagt er.

Von Elinor Wenke

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