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Nuthe-Urstromtal Jugendarbeit bleibt in Gemeindehand
Lokales Teltow-Fläming Nuthe-Urstromtal Jugendarbeit bleibt in Gemeindehand
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01:15 14.03.2019
Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehörte das Graffity- Projekt in Woltersdorf, das von den Kindern und Jugendlichen gut angenommen wurde. Quelle: Margrit Hahn
Ruhlsdorf

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal hatte im vergangenen Jahr in Erwägung gezogen, die Jugendarbeit an freie Träger zu vergeben. Doch das ist erstmal vom Tisch. Ein Jahr lang will die Gemeinde weiterhin die Aufgaben selbst übernehmen. Danach soll entschieden werden, wie es weitergeht. Vertreter von Diakonie und Awo hatten sich in einer Ausschusssitzung im vergangenen Jahr präsentiert. Allerdings konnten beide Sozialverbände mit ihren Vorschlägen nicht überzeugen. Nun soll die zweite, unbesetzte Jugendarbeiter-Stelle für die Gemeinde ausgeschrieben werden.

Weitere Projekte anschieben

Die Kosten für die Jugendarbeit in der Gemeinde betrugen 2017 insgesamt 14 165 Euro. Davon haben die Gemeinde und der Landkreis Teltow-Fläming 3478 Euro gezahlt. Der Rest kam durch Fördermittel und Einnahmen aus Teilnehmerbeiträgen zusammen. Im vergangenen Jahr sanken die Kosten auf 10 945 Euro.

Im jüngsten Bildungs- und Sozialausschuss berichtete Elke Schmidt, die Jugendarbeiterin der Gemeinde, über die Arbeit im Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf 2019. An den Grundschulen soll sich das Schulklima positiv weiterentwickeln. Zudem soll die Freizeitgestaltung an den Ganztagsschule noch abwechslungsreicher gestaltet und Schülern zusätzliche die Möglichkeit geboten werden, sich auszutauschen und sich mit Problemen auseinanderzusetzen. In der außerschulischen Jugendarbeit bot Elke Schmidt unter anderem Arbeitsgemeinschaften und Projekttage an und unterstütze Kinder-, Familien- und Dorffeste und weitere Veranstaltungen. Birgit Hochmuth, Leiterin der Grundschule Stülpe, und die Zülichendorfer Schulleiterin Christina Schneider lobten dementsprechend die Arbeit von Elke Schmidt.

Mehr Angebote an Wochenenden

Künftig soll es noch mehr Angebote an den Wochenenden geben, so Schmidt. In Woltersdorf haben die Jugendlichen seit Fertigstellung des neuen Dorfgemeinschaftshauses wieder einen Treffpunkt. Auch in Hennickendorf entsteht ein neuer, und in Jänickendorf wird überlegt, wie den Wünschen der Kinder und Jugendlichen nachgekommen werden kann.

Ausschussmitglied Monika Krause (Linke) ist der Ansicht, dass Jugendarbeit vor allem von Freitag bis Sonntag angeboten werden sollte. Zudem solle man sich auf die Orte konzentrieren, wo viele Jugendliche wohnen. Gerd Heine (Linke) meint, dass die Jugendarbeit durch die Gemeinde gesteuert werden sollte. „Wir brauchen ausgebildete gut koordinierte Personen, dann kann auch gute Jugendarbeit erfolgen. Ich weiß, dass es schwierig ist, entsprechendes Personal zu finden“, sagt Heine. Jänickendorfs Ortsvorsteherin Sylvia Ziehe (SPD) hat die Jugendliche im Dorf angesprochen, um von ihnen zu erfahren, welche Wünsche sie haben. „Das Wichtigste ist, dass Jänickendorf einen Jugendklub bekommt“, so Ziehe.

Von Margrit Hahn

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