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Teltow-Fläming Offen trotz Brückentage
Lokales Teltow-Fläming Offen trotz Brückentage
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00:18 03.11.2013
Gelbe Säcke gibt’s auch am Brückentag. Petra Kelm-Kisser übergibt sie an der Luckenwalder Rathaus-Information an Sean Marschner. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckwalde/Trebbin

Auffällig viel fließender und ruhender Verkehr am Freitag in Luckenwalde und Trebbin: Auch der Parkplatz vor der Gemeindeverwaltung von Nuthe-Urstromtal in Ruhlsdorf ist voller als sonst. Die Bürger sind am Brückentag zwischen dem Reformationstag und dem Wochenende unterwegs, um Besorgungen zu machen, zu denen sie sonst nur selten die Gelegenheit haben. Die meisten haben diesen Tag genutzt, um sich frei zu nehmen oder wurden vom Arbeitgeber dazu angehalten, Überstunden abzubummeln oder Urlaub zu machen. Also nutzen sie die Zeit und stürmen die Geschäfte und die Behörden. Denn dort kennt man keinen Brückentag – jedenfalls nicht überall.

Die Kreisverwaltung in Luckenwalde mit all ihren Außenstellen ist zwar geschlossen, aber dort findet – bis auf das Straßenverkehrsamt – sowieso nur wenig Publikumsverkehr statt. Auch in der Baruther Stadtverwaltung freuen sich die Mitarbeiter über ein langes Wochenende. Anders in Luckenwalde, Trebbin und Ruhlsdorf – dort sind die Rathäuser geöffnet – und zwar ganz normal für einen Freitag nur am Vormittag. Aber immerhin! So muss Sean Marschner nicht vor verschlossenen Türen stehen. Er will nur zwei Rollen Gelbe Säcke abholen und bekommt sie von Petra Kelm-Kisser an der Information im Rathausfoyer überreicht. Sie vertritt an diesem Tag ihre Kollegin, die sonst dort sitzt. Sie hat sich aber am gestrigen Brückentag mal frei genommen.

„So ein Tag ist doch für die Bürger die beste Gelegenheit, mal ihre Behördengänge zu erledigen“, meint Kirsten Seifert, Abteilungsleiterin Einwohnermeldestelle der Stadt Luckenwalde. Sie muss es wissen, denn sie hat auch den größten Publikumsverkehr abzufangen und gerade am Freitag gut zu tun. Sie sieht das aber nicht als Strafarbeit. „Wir haben doch den Vorteil, hier vor Ort arbeiten zu dürfen“, sagt Seifert. Sie weiß, dass viele andere Luckenwalder auswärts arbeiten müssen und von daher oft gar keine Zeit haben, vor oder nach der Arbeit noch das heimatliche Rathaus aufzusuchen.

Ihr gegenüber sitzt gerade Gabriele Barth. Sie gehört zu denjenigen, die sich an diesem Brückentag frei nehmen konnten. Die Dame nutzt ihn, um ihren neuen Reisepass und den neuen Personalausweis abzuholen. Es ist 11 Uhr, das Wartezimmer halb voll. Zu diesem Zeitpunkt hat Kirsten Seifert seit Arbeitsbeginn schon 96 Vorgänge bearbeitet. So wurden zwei Express-Pässe, zwei Reisepässe und zwei Personalausweise beantragt, 14 Umzüge gemeldet sowie ein Zuzug aus dem Ausland und einer aus dem Inland, fünf Personaldokumente ausgegeben, sechs Führungszeugnisse ausgestellt sowie diverse Meldebescheinigungen etwa für die Gauck-Behörde oder für Eheschließungen erteilt.

„Morgen wird’s auch noch mal voll“, ahnt Kirsten Seifert, denn es habe schon viele Nachfragen gegeben. Brückentag hin oder her – am publikumsoffenen ersten Sonnabend im Monat hält die Stadtverwaltung Luckenwalde fest. Das trifft auch für das Trebbiner Rathaus zu. Auch dort haben die Mitarbeiter an jedem ersten Sonnabend eines Monats vormittags Dienst. Das war auch vor vier Wochen nach dem Tag der deutschen Einheit – der ebenfalls auf einen Donnerstag fiel – so, und es war gestern nach dem Reformationstag und heute Vormittag der Fall.

Von Hartmut F. Reck

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