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Offenes Friedhofstor

Luckenwalde Offenes Friedhofstor

Ruth Bartel wünscht sich höhere Zäune gegen Rehe ansonsten will sie das zu pflegende Grab ihrer Angehörigen zusätzlich einzäunen.

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Die kleine Tür für die Besucher ist verschlossen. Doch das große Tor steht fast täglich weit offen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Ruth Bartel sieht die Probleme mit den Rehen auf dem Luckenwalder Waldfriedhof als Betroffene. „Wenn die Stadtverwaltung die Besucher auffordert, die Türen zu schließen, sollten sie bei den Friedhofsmitarbeitern beginnen“, sagt die 74-Jährige verärgert. Sie habe beobachtet, dass diese täglich die Tore offen stehen lassen, sodass die Rehe hereinspazieren können.

Erst kürzlich wurden auf den Gräbern, die sie pflegt, sämtliche Stiefmütterchen abgefressen. Sie forderte Schadenersatz von der Stadt. Die Verwaltungsmitarbeiter wandten sich an den Kommunalen Schadenausgleich. Inzwischen erfuhr Ruth Bartel in einer Antwort, dass kein Anspruch auf Schadenersatz besteht, da kein vorwerfbares schadenursächliches Handeln zu erkennen sei. „Es kann nicht sein, dass ich Sonntag Blumen pflanze und Montag ist die Hälfte abgefressen und am Tag darauf der Rest“, ärgert sie sich.

Ihrer Ansicht nach müssen die Zäune höher gebaut werden, dann müssten auch keine Rehe geschossen werden. Ansonsten überlegt sie, die Grabstelle einzuzäunen, um nicht dauernd neu pflanzen zu müssen. Überhaupt wünscht sie sich mehr Aktivitäten von den Friedhofsgärtnern sowie gute Bänke zum Verweilen.

Von Margrit Hahn

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