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Ohne Armbändchen kein Zutritt zum Turmfest

Sorgentelefon Ohne Armbändchen kein Zutritt zum Turmfest

Am MAZ-Sorgentelefon beklagt Ramona Erdmann, dass ihr Schwiegersohn während des Luckenwalder Turmfestes selbst der Gang zum Geldautomaten verwehrt wurde, weil er kein Eintrittsbändchen hatte. Er hätte fünf Euro Eintritt zahlen sollen.

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Das Luckenwalder Turmfest – Anlass für Lob, aber auch Kritik.

Quelle: Lorenz Reck

Luckenwalde. Neben allem Lob für das erfolgreiche 26. Luckenwalder Turmfest mit seinen drei tollen Tagen gibt es von den Luckenwaldern auch Kritik. So beklagte Ramona Erdmann am MAZ-Sorgentelefon, dass man selbst für eine kurze Erledigung nicht auf das Turmfest-Areal in der Innenstadt gelassen wurde, ohne Eintritt zu bezahlen. „Mein Schwiegersohn wollte am Freitagabend gegen 19 Uhr nur schnell zur Commerzbank, um Geld abzuheben“, berichtete sie, „doch er wurde vom Sicherheitspersonal nicht durchgelassen und sollte fünf Euro Eintritt bezahlen.“ Das könne den Bürgern ja wohl nicht zugemutet werden, erklärte Ramona Erdmann, außerdem sei das ein Eingriff in die persönliche Freiheit.

Der Luckenwalderin ist zwar bewusst, dass bis zum Mittag beziehungsweise frühen Nachmittag das Turmfestgelände ohne Eintrittsbändchen betreten werden konnte, um Familien die Möglichkeit zu bieten, mit ihren Kindern die Angebote der Schausteller zu nutzen. „Aber wer berufstätig ist und erst abends nach Hause kommt, muss auch die Möglichkeit haben, Geld zu holen“, sagte Ramona Erdmann. An Automaten anderer Banken müsse der Kunde eine zusätzliche Gebühr zahlen.

Stadtverwaltung hat den Vorfall ausgewertet

In der Stadtverwaltung wurde das Problem inzwischen ausgewertet. Im Vorfeld des Turmfestes seien die Sicherheits- und Kassenkräfte an allen Kasseneingängen eingewiesen und geschult worden. „Ihnen wurde erklärt, dass sie sich in Fällen, wie zum Beispiel beim Besuch einer Bank, Apotheke oder ähnlichem ein Pfand – zum Beispiel Ausweis, Führerschein oder Telefon – vom Besucher aushändigen lassen sollen“, erklärt Stadtsprecherin Sonja Dirauf. Dieses Pfand sei dann an der jeweiligen Kasse hinterlegt und dem Besucher nach Abschluss seiner Erledigung wieder ausgehändigt worden.

„Sollte dies an einzelnen Eingängen so nicht funktioniert haben, bitten wir die Gäste vielmals um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so Sonja Dirauf. Um derlei Probleme im nächsten Jahr zu vermeiden, werde man das Sicherheits- und Kassenpersonal noch besser qualifizieren.

Von Elinor Wenke

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