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Ohne Einsatzbereitschaft keine Löschfahrzeuge

Redebedarf zwischen Feuerwehr, Verwaltung und Politik Ohne Einsatzbereitschaft keine Löschfahrzeuge

Die Floriansjünger dürfen sich auf Veränderungen gefasst machen. Bis zum Herbst soll eine Risiko- und Gefahrenanalyse zur Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Dahme/Mark vorliegen. Fahrzeuge sollen vorrangig Ortswehren erhalten, die eine hohe Einsatzbereitschaft an den Tag legen. Manchen Wehren fehlt aber die Motivation.

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Feuerwehr-Einsatzübung in Dahme.

Quelle: Andreas Staindl

Dahme. Das Amt Dahme hat seine Feuerwehren im Visier. Wer ist noch einsatzbereit? Und wer benötigt welche Technik? Wo muss modernisiert und saniert werden? Der Amtsausschuss hat jetzt den Gefahrenabwehrbedarfsplan fortgeschrieben. Doch es gibt Redebedarf zwischen Feuerwehrführung, Verwaltung und Politik.

Knackpunkt ist das weitere Vorgehen im Brandschutz. Der Amtsausschuss befasste sich am kürzlich mit der Fortschreibung des Gefahrenabwehrbedarfsplans von 2012. Insbesondere ging es um die Umrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Rietdorf zu einer Fahrzeugwehr. Sie hat derzeit nur einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA) sowie probehalber den Mannschaftstransportwagen (MTW) der Feuerwehr Gebersdorf, wo keine Einsatzbereitschaft mehr gewährleistet wird.

Inzwischen rücke die Rietdorfer Wehr zu jeder Alarmierung aus. „Wir haben sehr motivierte Kameraden“, sagt der Ortsvorsteher Frank Schüler, „unsere Ortswehr ist im vergangenen Jahr die zweitmeisten Einsätze im Amt Dahme gefahren.“ Die Verwaltung erkennt das Engagement an. „Wir wollen die räumlichen Bedingungen dort verbessern“, sagt Fachbereichsleiterin Christina Denkel. Weil für den MTW und den TSA kein Platz im Gerätehaus ist, steht der Anhänger vorübergehend beim Ortswehrführer privat. Das Amt als Träger des Brandschutzes hat eine Fertiggarage als Anbau ans Feuerwehrhaus vorgesehen. Sie soll so gebaut werden, dass ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) untergestellt werden kann. Es soll den MTW ersetzen und steht derzeit in Ihlow. Die Feuerwehr dort habe zwar Einsatzbereitschaft gemeldet, rücke aber nur selten aus. 11 000 Euro soll die Fertiggarage kosten; im Amtshaushalt sind derzeit 6000 Euro eingestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist der Bau im nächsten Jahr möglich.

Bis dahin ist Zeit, den Gefahrenabwehrbedarfsplan zu überarbeiten. Bis Herbst soll Risiko-und Gefahrenanalyse vorliegen. Insbesondere soll die Einsatzbereitschaft der Fahrzeugwehren sowie die Zusammenarbeit zwischen Ortswehren geprüft werden. Rietdorfs Ortswehrführer Karsten Henkel warnt davor, Investitionen zu verzögern: „Wenn jetzt nicht richtig investiert wird, verlieren unsere Kameraden die Lust. Unser Gerätehaus muss dringend renoviert werden. Ein Anstrich ist nötig, der Fußboden muss gemacht werden, die Wärmedämmung ist nicht optimal.“ Viel Hoffnung macht Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) nicht: „Wir können uns große Investitionen nicht leisten.“ Amtsfeuerwehrwart Christian Müller hält das aber für nötig. „Wir machen erst eine Anhörung aller Ortwehrführungen und entscheiden dann über neue Strukturen“, sagt er.

Von Andreas Staindl

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