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Ohrenschmaus und Gaumenfreuden

Weihnachtsmarkt in Blankensee Ohrenschmaus und Gaumenfreuden

Seit 25 Jahren richtet die Johannische Kirche in Blankensee einen Weihnachtsmarkt aus. Auch im Jubiläumsjahr konnte der Markt mit dem aufwarten, was ihn so beliebt macht: Gaumenfreuden und Ohrenschmaus. Denn neben Essensständen spielt dort die Musik stets eine Hauptrolle.

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Kunsthandwerkliche Weihnachtsdekoration stand hoch im Kurs.

Blankensee. Himmel und Menschen waren am Sonnabend und Sonntag in Blankensee. Die Johannische Kirche hatte zu ihrem seit Jahren weithin bekannten und beliebten Weihnachtsmarkt eingeladen. Und die Menschen zog es wieder zu Tausenden auf das „Waldfrieden“-Gelände, das wie immer festlich geschmückt und voller Verkaufsstände war.

Schon auf dem Weg dorthin stieg die Erwartung, denn hörbar lockten die weihnachtlichen Klänge des Johannischen Bläserchores und ließen die Schritte schneller werden. „Der schönste und interessanteste Weihnachtsmarkt in unserer Gegend“, schwärmten Thea und Lothar Mehlis. Das Ehepaar aus Trebbin besucht seit Jahren den Markt der Johannischen Kirche und ist vor allem angetan von den umfangreichen kunsthandwerklichen Angeboten, von der weihnachtlichen Musik und vor allem davon, dass es eben kein Rummel, sondern ein Markt mit „wohliger Atmosphäre“ sei.

Ein bisschen Klamauk gab es dennoch. Dafür sorgten zur Gaudi der Besucher vier als Rentiere verkleidete junge Männer, die den Weihnachtsmannschlitten unermüdlich durch die Menschenmassen zogen, sowie die drei Rotgewandeten an der „Weihnachtsmannglücksmaschine“. Besinnlicher ging es im Landhaus zu, wo kleine Bühnenspiele und Lesungen zu erleben waren, Märchen erzählt und Weihnachtslieder gesungen wurden.

In der Kirche drängten sich derweil die Besucher an den vielen Ständen mit kunsthandwerklicher Weihnachtsdekoration, weihnachtlichem Kleingebäck, Büchern und Kalendern, modischer Winterkleidung und natürlich dort, wo es Kaffee und Kuchen gab. Vor allem Kinder versuchten sich beim Plätzchenbacken oder bestaunten die Modelleisenbahnen, die in einer Ecke der Festhalle ihre Kreise zogen. Besinnlichkeit gab es aber auch, wenn abwechselnd der Gemeinde- und Kinderchor der Johannischen Kirche, der DRK-Chor Luckenwalde, der gemischte Chor Ludwigsfelde und „Die fröhlichen Musikanten“ sangen und spielten und die Besucher andächtig bis fröhlich einstimmten.

Überall gab es Gaumenfreuden. Dabei gab es neben den üblichen Weihnachtsmarkt-Leckereien wie kandierten Äpfeln, Waffeln, Zuckerwatte, Quarkbällchen, Bratwurst oder Wildgerichten so manche eher unbekannte Spezialität, zum Beispiel „gerupftes Schwein“ vom Gutshof Schönhof im Frankenland oder die leckeren schwäbischen Maultaschen, die von Petra Wulz, die aus dem Schwarzwald stammt, angeboten wurden.

„Überhaupt haben wir viele Helfer und Mitgestalter, die von weit her kommen, aus dem Harz, aus Stuttgart oder Bremen zum Beispiel“, erzählt Marktorganisator Matthias Klavehn. In ehrenamtlicher Arbeit werde der Markt von rund 300 Mitgliedern der Johannischen Kirche und des Johannischen Sozialwerkes das ganze Jahr über vorbereitet und dann an den beiden Adventstagen gestaltet. „Es ist jedes Mal wieder schön zu sehen, dass sich der große Aufwand gelohnt hat“, sagte gestern Matthias Klavehn. Zum Jubiläum des nunmehr seit 25 Jahren bestehenden Marktes waren an die 5000 Besucher gekommen. Übrigens kommt der Erlös des Marktes auch diesmal sozialen Projekten der Johannischen Kirche zugute.

Von Matthias Butsch

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