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Teltow-Fläming Online-Kommentare verärgern Bürgermeister
Lokales Teltow-Fläming Online-Kommentare verärgern Bürgermeister
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06:43 06.04.2016
Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos). Quelle: Jutta Abromeit
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Großbeeren

In der Realität hat sich der Großbeerener Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) über Initiativen im Ort zu den Osterfeiertagen gefreut, der Blick in die virtuelle Welt trübte ihm diese Freude. Das tat er zur jüngsten Gemeinderatssitzung kund.

Im Pfarrgarten hatte es das von Schülern organisierte „Come-together-Fest“ gegeben, ein Fest für Flüchtlinge und Einheimische. An der Ruhlsdorfer Straße loderte ein Osterfeuer „mit besonders hohem Besucheranstrom“, so Ahlgrimm. In Diedersdorf habe es das „gewohnt gut angenommene Osterfeuer“ gegeben, in Kleinbeeren dasselbe bei deutlich unangenehmerem Wetter, aber dennoch guter Laune in schönem Ambiente.

Doch von all dem habe er in den sozialen Medien nichts gelesen. Statt dessen wurde über „zu teuer angebotene Getränke, schlecht organisierte Verkaufsstände“ oder das am Folgetag immer noch nicht ganz erloschene Osterfeuer gemeckert, das noch qualmte.

Ahlgrimm fragte öffentlich: „Ist es wirklich so schwer, auch mal anzuerkennen, dass ein Dritter aus dem Stand eine Sache offenbar so gut macht, dass deutlich mehr Gäste als in den Vorjahren zur gleichen Veranstaltung erschienen sind?“ Der Bürgermeister freute sich, dass der RBB über das Fest im Pfarrgarten berichtet hatte und bedankte sich bei den Schülern Lorenzo Eschrich, Bennet Lawrenz, Bianca Holzwarth, Merle Mertins und Lisa Brabandt. Sie hatten eine tolle Idee hervorragend umgesetzt und Standvermögen bei Planung, Organisation und Durchführung des gemeinsamen Osterfestes mit Flüchtlingen bewiesen, so Ahlgrimm.

Von Jutta Abromeit

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