Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming „Opalaxy“ gewinnt Festival-Auftritt
Lokales Teltow-Fläming „Opalaxy“ gewinnt Festival-Auftritt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 16.02.2017
Laut, schrill und in Flackerlicht getaucht präsentierten sich vier Bands beim Contest, hier „Mother of Exile“ . Quelle: Andrea von Fournier
Anzeige
Blankenfelde

So richtig voll war es am Wochenende vor dem Jugendclub „Butze“ in Mahlow. Hämmernde Bässe, Schlagzeugsalven, Jubel, Pfiffe und Beifall drangen aus dem Flachbau neben der Feuerwehr. Zum zweiten Mal hatte der „Verein zur Förderung von musikalischem Nachwuchs“ zum Bandcontest „Get Blank it“ eingeladen, bei dem sich fünf Nachwuchsbands jeweils 25 Minuten lang präsentierten.

Siebtes „Blank it“-Festival im Sommer

Kurzfristig gab es eine Absage wegen Krankheit der Schlagzeugerin von „Bussard“. Dem Sieger winkte die Teilnahme am kommenden siebenten „Blank it Open Air“ im Sommer im Natursportpark Blankenfelde. Dort geben sich erfahrene Akteure der Musikszene ein Stelldichein, diesmal sind unter anderem „Die Zöllner“, „Schmutzki“ oder „Chefboss“ mit von der Partie.

Die Veranstaltung ist beliebt und sehr gut besucht und die Initiatoren des Festivals, ebenfalls der Musiknachwuchsförderverein, wollen einer jungen Band aus der Region neben den gestandenen Musikern eine relativ professionelle Plattform vor einem größeren Publikum bieten. „So können Netzwerke geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden, die den Newcomern helfen“, erklärt Johannes Junge, Vereinsvorsitzender. Als ehemaliger Keyboarder der Band „Bauschaum“ weiß er, wovon er spricht, wenn er sagt, dass in der Musikszene nichts ohne Kontakte läuft.

Gewinnen kann, wer den meisten Applaus bekommt

Im vergangenen Jahr erfolgte die Abstimmung beim „Get Blank it“ – dem Weg zum Festival also – über die Applauslänge des Publikums. Welche Band also die klatschfreudigsten Fans rekrutieren konnte, hatte die größten Chancen auf das Ticket zum Festival. Diesen Fallstrick sahen auch die Veranstalter, und so gab es in diesem Jahr neben der Beifallsmessung mittels Applausometer eine dreiköpfige Jury, die ebenfalls Punkte vergab.

Besonders freute sich Johannes Junge, dass Franziska Pollin, Beauftragte für Popularmusik im Land Brandenburg, als Jurorin wirkte. Sie will die Pop-Musiklandschaft erfassen und versuchen, Fördermöglichkeiten zu akquirieren. „Eine tolle Atmosphäre hier und ich freue mich, dass ich mit abstimmen darf“, sagte die junge Potsdamerin gut gelaunt. Für sie wie auch für die Mitjuroren, ein Schlagzeuger und ein Gitarrist, waren Ohrstöpsel Pflicht. Neben drei Bands aus Berlin sowie „Søne“ aus Wünsdorf hatte der Vorjahressieger „Provisorium“ einen Auftritt außerhalb der Wertung.

Boygroup mit hartem Sound gewinnt

Am Ende jubelten Sieger und Fans von „Opalaxy“ aus Berlin, einer frischen Boygroup, die Rock, Grunge und Garage spielen. Es folgten „MyArms“, Berlin (Rock), „Søne“, Wünsdorf (Deutschrock) und „Mother Of Exile“, Berlin (Rock). „Wir freuen uns, dass die Abstimmung diesmal demokratisch ablief“, meinte Johannes Junge, dessen Verein inzwischen 19 Mitglieder von Anfang 20 bis über 60 Jahre hat, Musiker, Eltern und Förderer der populären Musik in der Region.

Von Andrea von Fournier

Die Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis 62 will sich dafür einsetzen, dass der Bund seine Rolle als Miteigentümer des BER aktiver wahrnimmt. Außerdem sill sie sich um den Lärmschutz kümmern, sagte sie beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Blankenfelde-Mahlow.

16.02.2017

Bei einem Gottesdienst in Ludwigsfelde ist die neue Pflegedirektorin des Evangelischen Krankenhauses in ihr Amt eingeführt worden,. Sie trägt künftig die Verantwortung für die 180 nichtärztlichen Mitarbeiter auf den Stationen des Hauses.

16.02.2017

Der diesjährige Empfang der Stadt Luckenwalde war dem Dank an alle Aktiven und Sponsoren der Jubiläumsfeierlichkeiten zur 800-jährigen urkundlichen Ersterwähnung gewidmet. Deshalb fand er diesmal in etwas größerem Rahmen in der Fläminghalle statt. Die Bürgermeisterin dankte Bürgern und Verwaltungsmitarbeitern.

16.02.2017
Anzeige