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Open-Air-Gottesdienst im Pfarrgarten

Sperenberg Open-Air-Gottesdienst im Pfarrgarten

Zu einem Open-Air-Gottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde Sperenberg zu Christi Himmelfahrt geladen. In seiner Predigt im Pfarrgarten bezog sich Pfarrer Andreas Hemmerling unter anderem auf den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag.

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Pfarrer Andreas Hemmerling während der Predigt beim Open-Air-Gottesdienst im Pfarrgarten in Sperenberg.

Quelle: Gudrun Ott

Sperenberg. So zahlreich war die Kirchengemeinde gestern zum Open-Air-Gottesdienst im Pfarrgarten in Sperenberg erschienen, dass zusätzliche Bänke und Stühle herangeschafft werden mussten, um allen Besuchern Platz zu bieten.

Bezug zum Kirchentag

Pfarrer Andreas Hemmerling nahm Bezug zur Losung des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages „Du siehst mich“ und sagte mit Blick über die große Wiese am Krummen See: „Hier sieht uns Gott besser, als wenn wir ein Kirchendach über dem Kopf hätten.“ Schon mit dem ersten Lied „Wie lieblich ist der Maien“ breitete sich eine beinahe meditative Stimmung aus. Musikalisch begleiteten die Bläser des Baruther und des Sperenberger Posaunenchores den Gesang der Gläubigen. „Mir ist, als würde sich eine sanft schützende Hand auf meinen Kopf legen“, flüsterte ergriffen eine grauhaarige Dame.

Agapemahl gereicht

Gereicht wurde statt eines Abendmahls das Agapemahl; agápe ein Wort, das sich vom griechischen neutestamentlichen Begriff der Liebe ableitet. Das Agapemahl feierten schon die urchristlichen Gemeinden. Es versteht sich als Symbol des liebenden Teilens in der Gegenwart des Dreieinigen Gottes und findet Erwähnung schon in der Apostelgeschichte des Lukas bei der Beschreibung der Urgemeinde in Jerusalem. Das Agapemahl ist ein besonderes Mahl nach einem außergewöhnlichen Gottesdienst.

Und als außergewöhnlich und besonders schön, empfand auch Farhad Jamshidirad den Gottesdienst. Der junge Vater aus Rehagen war mit Frau und Tochter gekommen, um als Christ aus dem Iran Christi Himmelfahrt mit deutschen Glaubensbrüdern zu feiern. Rita Lochte vom Gemeindekirchenrat rückte indes auf einer geräumigen Tafel die vielen Kuchen, belegten Brötchen und Salate zurecht, die Kirchenmitglieder für einen Brunch beigesteuert hatten. Manuela Kuschinsky, ebenfalls vom Gemeindekirchenrat und zudem Mitglied im Posaunenchor, brachte einen Mango-Avokado-Salat.

Posaunenchor sucht Nachwuchs

Detlef Launert, seit zehn Jahren Bläser, wünschte sich Nachwuchs für den Posaunenchor. „Nachwuchs, der auch kontinuierlich zu den Proben kommt.“ Kirchenmusiker Jörg Borleis nickte zustimmend und sagte: „Wir sind eine fröhliche Truppe. Wer zu uns kommt, der hat auch Spaß.“ Die besondere musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lobte Jaqueline Spieth. Die junge Sperenbergerin war mit ihrer drei Jahre alten Tochter July gekommen, während Julys Vater den Tag von der ersten Stunde an ganz klassisch atheistisch feiern wollte. Detlef Siegel aus Holbeck hat den Tag früher genutzt, um anstehende Arbeiten in Haus und Hof zu erledigen. Er begleitete seine Freundin Jessyka Teurich, die zur Gruppe der Blechbläser gehört. Dieter Wellsandt aus Rehagen hatte sich als Oldtimer-Fan den Nachmittag fürs W50-Treffen in Ludwigsfelde frei gehalten.

Von Gudrun Ott

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