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Orgel saniert – Konzert in Ruhlsdorfer Kirche

Ruhlsdorf Orgel saniert – Konzert in Ruhlsdorfer Kirche

Etwa 9000 Euro hat die Sanierung der Orgel in der Ruhlsdorfer Kirche gekostet, ein Großteil davon kam aus Spenden. Nach knapp zwei Monaten sind die Arbeiten an dem historischen Instrument abgeschlossen. Aus diesem Anlass hat Kreiskantor Peter-Michael Seifried am Freitag ein Konzert vor mehr als 30 Besuchern gegeben.

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Der Kantor des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Peter-Michael Seifried, an der sanierten Orgel in der Ruhlsdorfer Kirche.

Quelle: Laura Goerner

Ruhlsdorf. Die Sanierung der Adam-Eifert-Orgel in der Ruhlsdorfer Kirche ist abgeschlossen. Aus diesem Anlass gab Kreiskantor Peter-Michael Seifried am Freitagnachmittag ein kleines Konzert an dem Instrument.

Dem Pfarrer Matthias Wolf und der Ruhlsdorfer Bürgermeisterin Monika Nestler hörten mehr als 30 Mitglieder der Kirchengemeinde interessiert zu. Seien es die dankenden Worte an alle Spender und Bauherren oder die Geschichten aus der Orgelentstehungszeit im Jahre 1904, beides war mehr als eine Wissensbereicherung.

Zum Ausdruck kam damit auch die Ruhlsdorfer Bedeutung der Orgel, welche sogar nach dem Krieg unbeschädigt geblieben ist. Gereinigt wurde die Orgel nur einmal, 1937 nach einem Blitzschlag, wie eine Inschrift bezeugt. Doch da sie nun schon mehr als 100 Jahre auf dem Buckel hat, waren Restaurierungsarbeiten nötig.

Musik aus allen Genres

Mit rund 9000 Euro Kosten, davon 4000 Euro gesammelte Spenden, begann nach Ostern der Ausbau der etwa 500 Orgelpfeifen. Mitte Mai wurden diese wieder eingebaut, so dass schon nach weniger als zwei Monaten „Musik als Form des Geistes“ gespielt werden konnte, so der Pfarrer. Intensives Orgelspiel sei der beste Schutz gegen Holzwürmer, denn die mögen keine Musik, scherzte Kantor Seifried.

Mit flinkem Fingerspiel und Pedalbewegungen brachte er die Orgel zum Schwingen und Klingen. Von den tiefsten, dem sogenannten Subbass, bis zu den allerhöchsten Klängen war alles dabei. Es fehlte kein Genre: französisch-romantische Melodien der „Sarabande“ von Georg Friedrich Händel, das deutsche Weihnachtslied „Oh du fröhliche“, Musik des bekannten Hochzeitseinzugs oder des berühmten Wiener Klassikers Wolfgang Amadeus Mozart verschafften den Zuhörern einen Einblick in die Kunst des Orgelspiels.

Von Laura Görner

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