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Orgel und Trompete – ungewohnt, aber brillant

Konzert in Jüterbog Orgel und Trompete – ungewohnt, aber brillant

Der Organist Matthias Eisenberger und Joachim Karl Schäfer an der Trompete gaben ein aufgrund ihrer Instrumente eher ungewohntes Konzert im Jüterboger Kulturquartier. Doch die Freude am Spiel und die technische Perfektion überzeugten das Publikum.

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Ein Konzert, das Freude macht, boten Joachim Karl Schäfer mit der Piccolo-Trompete und Matthias Eisenberg an der Orgel.

Quelle: Helmut Balke

Jüterbog. Trompete und Orgel – eine Instrumentenkombination, die sich außergewöhnlich anhört. So außergewöhnlich, wie das Konzert „Musique de joye – Musik zur Freude“, das am Sonnabend im Kulturquartier Mönchenkloster zu erleben war.

Technisch souverän und dynamisch im Spiel

Auf der Bühne standen Joachim Karl Schäfer mit der Piccolo-Trompete und Matthias Eisenberg an der Orgel. Neben der Freude an der Musik verbindet sie die gemeinsame Heimat Dresden. Schäfer, der in seiner Heimatstadt an der Hochschule für Musik studierte, wird von Kritikern als „technisch souveräner Trompeter mit dynamisch sensiblem Spiel“ beschrieben. Eisenberg trat, nach seinem Studium in Leipzig, bei vielen Konzerten auf der ganzen Welt auf. Zudem ist er Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe. Seit November 2004 ist er Kantor und Organist in mehreren Kirchen in Zwickau.

Das Konzert in Jüterbog beinhaltete sowohl gemeinsame Stücke, zum Beispiel von Torelli und Tartini, wie auch Orgel-Soli von Böhm und Bach. Die gemeinsamen Stücke variierten von einer dialogartigen Kommunikation der Instrumente bis hin zu einer kraftvollen Synergie ihrer differenzierten Charaktere. Leicht war die Freude der Musiker am gemeinsamen Spiel heraus zu hören. Da galt der Konzerttitel „Musik zur Freude“ nicht nur für das fachlich firme Publikum.

Viel Lob vom Publikum

Doch auch Eisenberg allein konnte sein Können bei den Orgel-Soli unter Beweis stellen. Insbesondere in den Variationen bei den Stücken von Böhm zeigte er eine meisterliche Leistung.

Obwohl diese Art Musik sicherlich nur eine begrenzte Fan-Gemeinde hat, finden sich doch immer wieder auch für ungeübte Ohren gefällige Passagen. Das bestätigten Besucher gegenüber der MAZ und lobten etwa die „tolle Leistung der Musiker“.

Trompeten-Soli sind immer eine Herausforderung

Stücke für Solo-Trompete sind seit jeher eine Herausforderung, insbesondere für den Bläser. Aber gerade in der Zeit des Barock hielt das Instrument Einzug in die Oper wie auch in die Welt des Theaters. Auch in heutiger Zeit findet noch eine Weiterentwicklung dieses Genres statt. Dabei wie vor Allem alte Musik modern interpretiert.

Diverse CD-Veröffentlichungen von Schäfer und Eisenberg zeugen von der anhaltenden Popularität dieser Art der Musik. Damit, und auch in ihren Konzerten, zeigt sich die Kompetenz der Beiden an ihren Instrumenten. Das Jüterboger Publikum sah das auch so und belohnte die Interpreten mit begeistertem Beifall.

Von Helmut Balke

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