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Teltow-Fläming Orientierungshilfe per Klick

Ein leicht und intuitiv handhabbares Instrument zur schnellen Erstorientierung über das Angebot den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit und Soziales im Landkreis Teltow-Fläming bietet die Internetseite www.sozialatlas-tf.de. Diese stellte Holger Lehmann vom Diakonischen Werk, das die Website entwickelt hat, im Gesundheits- und Sozialausschuss vor.

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Holger Lehmann vom Diakonischen Werk stellte im Fachausschuss den Sozialatlas vor.

Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Wer suchet, der findet. Man muss nur wissen, wo und womit man sich auf die Suche begeben kann. Und wer den Weg zum Ziel sucht, nimmt eine Landkarte oder einen Atlas zur Hand. Wer aber beispielsweise eine soziale Einrichtung im Landkreis sucht, der klickt am besten im Internet auf „www.sozialatlas-tf.de“.

Klick für Klick zum Ziel

Am Montagabend stellte Holger Lehmann, Vorstandsmitglied des Diakonischen Werks Teltow-Fläming diese Internetseite im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Kreistags vor. Ganz neu ist dieser Sozialatlas Teltow-Fläming zwar nicht mehr, er verdiene aber einen größeren Bekanntheitsgrad. Die Webseite ist seit zwei Jahren im Netz und wurde im Auftrag des Landkreises vom Diakonischen Werk entwickelt. Ausgangspunkt war die Fragestellung: Was kann zum Beispiel eine zugezogene alleinerziehende berufstätige Mutter machen, wenn sie für ihr Kind einen Kitaplatz sucht? Wo findet sie überhaupt in ihrer neuen Umgebung eine Tageseinrichtung für Kinder? Sie ruft sich den Sozialatlas TF im Internet auf, trägt ihren Wohnort ein und den Radius innerhalb dessen sie sucht, klickt dann die Rubrik „Familie und Kinder“ an, dann die Unterrubrik „Kinderbetreuung“ und kann schließlich auswählen zwischen Horten, Kitas und Tagesmüttern. Nach einem weiteren Klick geht eine Landkarte und eine Liste mit den einzelnen Einrichtungen auf. Ob sie dann tatsächlich noch freie Plätze haben, ist aber eine ganz andere Frage, die der Sozialatlas nicht beantworten kann und selber herausgefunden werden muss.

Dennoch bemühe man sich um eine regelmäßige Aktualisierung, betonte Holger Lehmann, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. „Wir kriegen auch Hinweise, dass Sachen fehlen“, berichtete Lehmann. Er rechnet nun vor allem von den Kirchen mit Hinweisen über deren Angebote, insbesondere für Flüchtlinge.

Mehrsprachig für Migranten und Flüchtlinge

Auch für Flüchtlinge ist die Internetseite nutzbar, zumal sie inzwischen auch in mehrere Sprachen wie Englisch, Französisch, Russisch und Arabisch übersetzt wurde.

„Der Sozialatlas ist ein leicht und intuitiv zu handhabendes Instrument“, sagte Lehmann und konnte dieses Online-Informationssystem gleich am Laptop und auf dem Großbildschirm im Kreistagssaal des Kreishauses demonstrieren.

Leicht und intuitiv handhabbar

Der Atlas orientiere sich an dem 170-seitigen Sozialratgeber des Landkreises. Auf der Webseite sind Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Begegnungsstätten und Treffpunkte, Bildungs- und Qualifizierungsangebote wie sämtliche Schulformen, Familien- und Kindereinrichtungen, Anlaufstellen in Gesundheits- und Behindertenfragen wie Ärzte, Kliniken und Selbsthilfegruppen, Beratungs- und Hilfseinrichtungen für Menschen in schwierigen sozialen Lagen, spezielle Angebote für Flüchtlinge und Migranten sowie Hilfs- und Pflegeangebote und Begegnungsstätten für Senioren.

Von Hartmut F. Reck

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