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Teltow-Fläming Ortsbeirat lehnt Ausbau der Habicher Straße ab
Lokales Teltow-Fläming Ortsbeirat lehnt Ausbau der Habicher Straße ab
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05:25 07.07.2016
Wenn es stark regnet, läuft das Wasser von der Habicher Straße auf die Grundstücke der Anlieger. Quelle: Privat
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Mahlow

Drei Jahre lang haben die Verhandlungen zur Habicher Straße in Mahlow gedauert – nun hat der Ortsbeirat den Ausbau am Dienstag einstimmig abgelehnt.

„Ich bin sehr enttäuscht, wie die Sache gelaufen ist“, sagte Ortsvorsteherin Regina Bomke (CDU). Sie hatte zusammen mit den Anwohnern um eine Möglichkeit gerungen, den mit fast 300 000 Euro veranschlagen Ausbau der nur 160 Meter langen Straße preiswerter zu gestalten. Teilweise sollten die Anlieger Beiträge von mehr als 20 000 Euro pro Grundstück zahlen. Das Bauamt der Gemeinde habe jedoch offenbar kein Interesse an einer gemeinsamen Lösung mit Ortsbeirat und Anwohnern gehabt, vermutet die Ortsvorsteherin. So habe man von der Verwaltung wissen wollen, was der Bau der Straße Am Feld vor drei Jahren gekostet hat und erhielt nur als Antwort, dass diese Kosten nicht vergleichbar seien, weil man für die Habicher Straße lediglich von geschätzte Summen ausgehen könne. Auf die Frage, wie viel sich durch eine Einbahnstraßenregelung und größere Abstände zwischen den Laternen einsparen könne, habe man gar keine Antwort erhalten. Der Bauamtsleiter habe sich auch nicht auf ein erneutes Gespräch einlassen wollen. „Leider hat die Verwaltung die Chance für eine gute Kommunikation verpasst. Schade um die Zeit und die viele Arbeit“, sagte Regina Bomke. Sie hätte sich gewünscht, dass das Bauamt – ähnlich wie beim Dorfanger Blankenfelde – verschiedene Varianten untersucht, wie man die Straße günstiger bauen könnte.

Frust gab es auch bei den anwesenden Anwohnern, die einen Ausbau zu den genannten Bedingungen ablehnten. „Man wollte nicht auf uns eingehen. Das Ergebnis ist niederschmetternd“, sagte Gerd Feister. Er beklagte, dass die Verwaltung nicht bereit gewesen sei, von der Maximalvariante mit den hohen Kosten abzurücken. Robert Kratz hat vor zwölf Jahren sein Haus an der Habicher Straße gebaut. Wenn es stark regnet, läuft das Wasser von der Straße in seinen Garten. Er hat Angst, dass die Feuchtigkeit seinem Haus schadet. „Als wir gebaut haben, hat man uns gesagt, dass die Straße bald gemacht wird“, erinnerte er sich. Als sich nichts tat, startete er gemeinsam mit Anwohnern eine Petition für den Ausbau. Dass der Bau so teuer würde, hatte damals keiner geahnt. Dennoch: „Es muss etwas passieren. Die Gemeinde muss ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen“, sagte Kratz.

Seit 2013 ist die Habicher Straße nun bereits in der Diskussion. Im vergangenen Jahr hatte der Bauausschuss den Bau schon einmal zurückgestellt, weil der Ortsbeirat noch einmal nach einem dritten Weg suchen wollte – ohne Erfolg.

Info: Am Donnerstag ist die Habicher Straße Thema im Bauausschuss. Beginn ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Dahlewitz.

Von Christian Zielke

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