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Ortseingänge werden aufgepeppt

Luckenwalde bereitet sich auf 800-Jahr-Feier vor Ortseingänge werden aufgepeppt

In Vorbereitung auf die 800-Jahr-Feier gestaltet die Stadt Luckenwalde ihre Ortseingänge neu. Mit riesigen Plakaten und attraktiven Grünflächen sollen die Gäste im nächsten Jahr auf besondere Weise begrüßt werden.

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Attraktive Grünflächen sollen die Besucher begrüßen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Das bevorstehende Stadtjubiläum 800 Jahre Luckenwalde wirft seine Schatten voraus. Um die Gäste im nächsten Jahr auf besondere Art zu begrüßen, sollen die Eingangstore im Auftrag der Stadt attraktiv gestaltet werden. Am Montag wurden an drei Luckenwalder Ortseingängen riesige Plakate angebracht. Die Werbeschilder, die Annett Gödicke vom Unternehmen Neudruck gestaltete, sind 5,30 Meter breit und 1,80 Meter hoch.

Norbert Geyer und Andreas Zimmermann vom städtischen Bauhof brachten die wetterfesten Planen gegenüber vom Waldfriedhof, in der Schützenstraße in der Nähe der Tankstelle sowie am Jüterboger Tor an der Einfahrt zur Jagdgaststätte an. „Wir wollen damit auf unser Jubiläum aufmerksam machen. Ich denke, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um schon ein wenig neugierig zu machen “, sagte Christiane Kaiser von der Stadtverwaltung.

Auch bei der Sportveranstaltung des Radteams Seidel am Wochenende war das Plakat schon präsentiert worden, weil viele Sportler und Sportbegeisterte von außerhalb in der Kreisstadt waren. „Der Sprecher hat immer wieder auf die 800-Jahr-Feier im kommenden Jahr hingewiesen“, so Kaiser.

Richtig zu Werke ging es am Montag an der Grünfläche im Kreuzungsbereich Schützenstraße, Trebbiner Tor und Mönchen-straße in Höhe der Tankstelle. Wo sich bislang eine unansehnliche, notdürftig gepflegte Rasenfläche der Stadt befand, sollen künftig Stauden und Gräser fast das ganze Jahr hindurch in bunten Farben erstrahlen. „Schmidts Gartenbau“ aus Trebbin gestaltet das 450 Quadratmeter große Areal im Auftrag der Stadt unter dem Motto „Indian Summer“. „Das heißt, vom Frühjahr bis zum Herbst werden wir ein farbenfrohes Bild erleben“, sagte Geschäftsführer Sascha Schmidt.

Auf einer Pflanzfläche von 300 Quadratmetern bringen die Landschaftsgärtner Enrico Stangel und Tobias Bressler in diesen Tagen insgesamt 2500 Stauden und 7000 Zwiebeln für Frühlingsblüher in die Erde. Neben Tulpen, Narzissen und Krokussen im zeitigen Frühjahr werden dann zum Beispiel „Rutenhirse“, „China-Schilf“ oder „Japanisches Federborstengras“ ihre Schönheit entfalten. Die restliche Fläche von 150 Quadratmetern ist mit hellen Steinen befüllt. „Damit wollen wir ein bisschen die Wasserlandschaft an der benachbarten Nuthe nachahmen“, sagte Michaela Hoffmann, Abteilungsleiterin im städtischen Grünflächenamt. Deshalb wurde auch das Pflanzareal als Wellenlandschaft geformt. Als Neuheit werden zwei Elemente aus Cortenstahl aufgestellt – 1,80 Meter hoch und 90 Zentimeter breit. „Sie zeigen einmal den Luckenwalder Marktturm und zum anderen den Pelikan als Wappentier“, sagte Michaela Hoffmann.

Die Stadt gibt für die gesamte Gestaltung Netto-Baukosten von rund 10 000 Euro aus. „Wir haben in unserem Amt alles Geld zusammengekratzt, was wir für Unterhaltungs- und Aufwertungsmaßnahmen noch hatten“, erklärte Michaela Hoffmann. Sie leitet auch die „Arbeitsgruppe Grün“ – eine von acht Gruppen, die sich eigens zur Vorbereitung der 800-Jahr-Feier gebildet haben und ihre Ideen zu verschiedenen Bereichen einbringen.

Von Margrit Hahn

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