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Ortsfest: Gegen Kälte hilft Eisbein

Berkenbrück Ortsfest: Gegen Kälte hilft Eisbein

Den traditionellen Bockbieranstich feierten die Berkenbrücker mit ihren Gästen am Samstagabend. Regen und Kälte hielten sie nicht ab. Ein großes Feuer wurde entzündet und gegen die Kälte gab es heiße Getränke und Eisbein frisch aus dem Dorfbackofen.

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Heiß begehrt: Eisbein aus dem Dorfbackofen.

Quelle: Hartmut F. Reck

Berkenbrück. Den Stapel Holz, der am Samstagabend auf dem Berkenbrücker Anger als Lagerfeuer diente, hatten die Berkenbrücker vorsichtshalber vorher mit Planen abgedeckt. Sonst hätten sie das Feuer bei dem Regen wahrscheinlich gar nicht entfachen können. Doch weil es auch weiter unablässig von oben tropfte, zogen sich die Besucher des traditionellen Bockbieranstichs unter das Dach des Dorfbackofens und des benachbarten Pavillons zurück. So konnte zwar niemand das Feuer als Wärmequelle nutzen, aber es bot auch von weitem einen schönen Anblick.

Wärmen tat man sich lieber von innen: die Männer vorzugsweise mit Bockbier und Schnaps, die Frauen am liebsten mit Glühwein.

Das Eisbein kam direkt aus dem Dorfbackofen

Das Eisbein kam direkt aus dem Dorfbackofen.

Quelle: Hartmut F. Reck

Richtig heiß kam das Eisbein aus dem Dorfbackofen. 60 Stück hatte der Dorfgemeinschaftsverein frühzeitig dort hineingelegt und nebenbei auch noch leckeres Brot gebacken. Zusammen mit Sauerkraut und Senf war es eine echte Delikatesse. Wem es draußen zu kalt und zu nass war, der ließ sich von Bent Lehmann, Lars Katzung und Andreas Pluciniczak eine oder mehrere Portionen in mitgebrachten Schüsseln abfüllen, um das deftige Mahl zuhause zu verspeisen. Es gab aber nicht nur Eisbein, sondern es wurden auch Bratwürste, Wildsoljanka und Schmalzstullen angeboten, die ebenfalls reißenden Absatz fanden.

Schließlich diente die feste Nahrung als gute Grundlage für den eigentlichen Anlass: den Bockbieranstich. Um punkt 18 Uhr wurde das Fass mit echtem Fläminger Bockbier angestochen. Die dunkle und würzige Bierspezialität aus Niemegk mundete köstlich. „Es ist das achte Mal, dass der Dorfgemeinschaftsverein den Bockbieranstich feiert“, berichtete Ortsvorsteher Dieter Katzung. Auch wenn’s am Samstag nicht so lange gedauert haben dürfte, wird es nicht der letzte gewesen sein.

Von Hartmut F. Reck

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