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Osdorfer Straße soll Landesstraße werden

Land macht wenig Hoffnung Osdorfer Straße soll Landesstraße werden

Die Osdorfer Straße soll zu einer Landesstraße werden. Dafür setzen sich die Stadt Großbeeren und der Landkreis Teltow-Fläming ein. Dort fahren viele Autos aus Berlin udn Umgebung lang. Für Reparaturen muss aber die Gemeinde aufkommen.

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Luckenwalde/Großbeeren. Großbeeren und der Kreis Teltow-Fläming kämpfen nach wie vor darum, die Osdorfer Straße von einer Gemeinde- zu einer Landesstraße heraufzustufen – zumal sie eine wichtige, wenn auch schmale Verkehrsader nach Berlin-Lichterfelde sei.

Gäbe es diesen „Bypass“ nicht, entstünde an der südlichen Berliner Stadtgrenze ein Verkehrsinfarkt, was schon mal bei einer Sperrung der Osdorfer Straße der Fall war. Der Verkehr staute sich auf der vierspurigen B101 bis weit in den Süden und auf der Hildburghauser Straße in Berlin vom Nahmitzer Damm bis zum Ostpreußendamm. Obwohl die Osdorfer Straße von etwa 9000 Fahrzeugen pro Tag für den länderübergreifenden Verkehr genutzt wird und das vor allem von Ortsfremden, muss Großbeeren dafür aufkommen.

„Die Gemeinden sind immer das letzte Glied in der Kette“, bedauerte Kreis-Beigeordneter Detlef Gärtner (SPD). Bei einem kürzlichen Besuch der Infrastruktur-Staatssekretärin Kathrin Schneider bei Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) habe man die Landesvertreterin nicht für eine Heraufstufung gewinnen können. Deshalb müsse der Kreistag entsprechenden Druck auf die Landesregierung machen.

Der Ausschuss befürwortete einstimmig den Antrag auf Heraufstufung der Osdorfer Straße. Er wird als nächstes vom Kreistag beraten.

Von Hartmut F. Reck

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