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Parkbank am Weichpfuhl wieder gestohlen

Luckenwalde Parkbank am Weichpfuhl wieder gestohlen

Bereits zum zweiten Mal wurde eine Parkbank am Weichpfuhl in Luckenwalde gestohlen. Jedenfalls versuchten es unbekannte Täter. Offensichtlich wurden sie bei ihrem Vorhaben gestört, denn die Einzelteile – bis auf ein Fußteil – wurden fein säuberlich aufgereiht vorgefunden. Der Bauhof hat sie erst einmal sichergestellt.

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Bank-Klau in Luckenwalde.

Quelle: privat

Luckenwalde. „Schon wieder gestohlen!“ Das war die Reaktion von MAZ-Leserin Bärbel Krause aus Luckenwalde, als sie Anfang vergangener Woche am Weichpfuhl spazieren ging. Dort setzt sie sich normalerweise gern auf die Holzbank direkt am Wasser, um sich zwischendurch einmal auszuruhen. Aber die Bank war weg. Wieder mal, muss man sagen, weil auch ihre Vorgängerin gestohlen wurde.

Erster Verdacht: Kleingärtner klauen Parkbänke

Am MAZ-Sorgentelefon ärgerte sich Bärbel Krause darüber. „Wer macht so etwas?“, fragte sie verständnislos und mutmaßt, dass Gartenbesitzer für sich privat Gartenmöbel requirieren und sich dafür bei der Allgemeinheit bedienen. So fänden jedoch diejenigen, die keinen Garten haben, in öffentlichen Grünanlagen noch nicht mal mehr Sitzplätze vor.

Das Fehlen der Bank ist der Stadtverwaltung bereits bekannt. „Vorige Woche wurde die Bank fein säuberlich zerlegt“, weiß Michela Hoffmann, Abteilungsleiterin im städtischen Grünflächenamt. Bis auf eines der beiden Fußteile hätten Mitarbeiter die komplette Bank in Einzelteilen vorgefunden. „Es ist schon kurios“, berichtet Michaela Hoffmann der MAZ, „die Holzteile sind total akkurat hingelegt worden, es sind keine Risse im Holz, aber die Schrauben sind weg.“ Die Grünflächenamts-Leiterin vermutet: „Die Täter wurden bestimmt gestört.“

Stadt muss neue Bank kaufen

Kinder dürften es nicht gewesen sein und Jugendliche auch nicht, meint Michaela Hoffmann. Dann hätte es am Tatort ganz anders ausgesehen. „Das ist ganz professionell geschehen und mit dem passenden Werkzeug“, ist sich Michaela Hoffmann so gut wie sicher.

Damit die Einzelteile der Bank nicht doch noch gestohlen werden, hat der Bauhof der Stadt sie schnell eingesammelt und eingelagert.

Wenn schon nichts zerstört wurde, könnte die Bank doch wieder aufgebaut werden, oder? „Dazu fehlt das zweite Fußteil“, so Hoffmann. „Wenn wir es irgendwo – vielleicht im Wasser – wiederfinden, dann wäre das sicherlich möglich“, sagt die Grünflächen-Chefin. Wenn das Fußteil aber abhanden bleibe, dann sei die Frage kostenabhängig zu betrachten. „Wir reden hier über fast 1700 Euro“, sagt Hoffmann. Das sei der Preis für die Bank gewesen. Und es sei bereits die zweite, weil die erste komplett gestohlen wurde.

Von Hartmut F. Reck

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