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Teltow-Fläming Parkfest mit Sport, Musik und Kultur
Lokales Teltow-Fläming Parkfest mit Sport, Musik und Kultur
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11:05 03.07.2017
„Die lustigen Singdrosseln“ aus Felgentreu zogen kostümiert und musikalisch um die Welt. Quelle: Elinor Wenke
Scharfenbrück

Bange Blicke gingen am Sonnabend in Scharfenbrück gen Himmel, doch das Wetter hielt. Erst am Abend regnete es. So konnte das traditionelle Parkfest schon am Mittag mit einem Beachvolleyball-Turnier eröffnet werden.

Fünf Mannschaften aus Scharfenbrück, Woltersdorf, Gottow und Schöneweide wetteiferten um die Punkte. „Es war eine tolle Stimmung und wir sind richtig stolz auf unseren neuen Sandplatz“, schwärmte Ortsvorsteherin Katharina Wiede. Er ist erst vor vier Wochen fertig geworden. „Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal hat den Sand geliefert und die Dorfbewohner haben in einer Gemeinschaftsaktion den Platz ausgehoben und neu hergerichtet“, sagte Katharina Wiede.

Die Scharfenbrücker Tanzgruppe „Ladykrachar“ bei ihrem Auftritt als Nonnen. Quelle: privat

Den Sieg holten die Gottower Volleyballer, während sich die Gastgeber auf Platz 3 spielten. „Wir wollen uns künftig immer sonntags zum Beachen treffen und es wäre schön, wenn die Nachbardörfer dazukommen“, sagte Katharina Wiede. Die 42-Jährige hatte das Fest mit vielen Helfern und Sponsoren vorbereitet.

Im Festzelt war’s gemütlich. Quelle: Elinor Wenke

Neben einer Kegelbahn gab es Ponyreiten für die kleinen Besucher. Elke Schmidt vom Jugendbüro der Gemeinde Nuthe-Urstromtal fertigte mit den Kindern Schmuckkästchen in Serviettentechnik. „In der Gemeindeverwaltung wurden extra Käseschachteln gesammelt, damit wir basteln können“, sagte sie. Auch Kaffeedosen wurden in schmucke Geschenke verwandelt.

„Das war ’ne coole Nummer, wie sie als Nonnen aufgetreten sind“

Nebenan zauberte die Scharfenbrückerin Steffi Hoy nicht nur ihrem Sohn Oskar, sondern auch vielen anderen Kindern und Erwachsenen lustige Schminkgesichter. Der Andrang war groß. „Am beliebtesten sind der Schmetterling und Batman“, sagte Steffi Hoy.

Im Festzelt gab es nicht nur kulinarische Spezialitäten, sondern auch Musik aus der Konserve und Live-Darbietungen. Frank Lorenz zeigte sich begeistert vom Auftritt der Scharfenbrücker Tanzgruppe „Ladykrachar“, der auch seine Frau Kirsten angehört. „Das war ’ne coole Nummer, wie sie als Nonnen aufgetreten sind“, sagte Lorenz. „Wir waren im vorigen Jahr im Musical ,Sister Act’, da haben wir uns die Idee geholt“, berichtete Maria Sommerfeld von den „Ladykracharn“.

In Ermangelung einer richtigen gab’s eine Pappkirche

Kostüme wurden übers Internet geordert; Accessoires fertigten Beate Schneider und Ramona Berger. „Und da es in Scharfenbrück keine Kirche gibt, hat uns Rainer Schneider eine aus Pappe gebaut“, so Maria Sommerfeld. Kulturelle Schützenhilfe gab es von den „Lustigen Singdrosseln“ aus Felgentreu. In schillernden Kostümen präsentierten sie eine musikalische Reise durch mehrere Länder.

Von Elinor Wenke

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