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Teltow-Fläming Parkplätze in Jüterbog werden knapper
Lokales Teltow-Fläming Parkplätze in Jüterbog werden knapper
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17:35 16.08.2014
Wo Autofahrer vor der Parkplatz-Sanierung noch abbiegen durften, stehen nun Verbots-Schilder. Die Ausfahrt erfolgt jetzt über den Bahnhofsvorplatz. Ebenfalls im Bild: meterhohes Unkraut. Quelle: Kathrin Burghardt
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Jüterbog

Parkplätze sind Dauerthema. Besonders, wenn sie fehlen. Das ist in Jüterbogs Altstadt der Fall. Die Situation bezeichnete Bauausschussvorsitzender Eberhard Mertens (VF) während der jüngsten Sitzung am Mittwoch als kontraproduktiv mit Blick auf die Werbung um Touristen. „Wir müssen uns dringend damit befassen, auch der Verkehrsbeirat“, sagte er. Die Situation wird sich demnächst weiter verschärfen, wenn die Sanierung der B102 beginnt. Dann fällt die Hälfte der Parkplätze in der Großen Straße und in der Pferdestraße weg. Im Oktober soll im Ausschuss beraten werden, was zu tun ist.

Schon jetzt wurde ausführlich über den neuen Parkplatz am Bahnhof geredet. „Der Hügel sieht katastrophal aus. Er macht keinen guten Eindruck“, kritisierte Marianne Zygar (VF). Sie bat darum, ihn schon jetzt abzumähen. Dass er erst im Herbst bepflanzt wird, sieht sie ein. Aber mit dem Wildwuchs würden Besucher der Stadt verschreckt.

Petra Haase (Linke) löste mit ihrer Frage nach der Ausfahrt des Parkplatzes eine Diskussion aus. Wer am Fuß der Fuchsberge parkt, muss nämlich bergauf fahren, um in der Straße Am Bahnhof den Parkplatz verlassen zu können. „Die Masse will in die Stadt und fährt unten rechts raus“, sagte Eberhard Mertens. Er sprach von bis zu 85 Prozent. Abbiegen ist dort aber grundsätzlich verboten. Hauptsächlich, weil Linksabbieger in Richtung Weinberge oder Fuchsberge kaum sehen könnten, ob jemand von rechts um die leichte Kurve kommt. Rechtsabbieger hingegen sehen gut, ob ein Fahrzeug aus den Wein- oder Fuchsbergen kommt. Deshalb ignorierten unten parkende Fahrer häufig das Verbotsschild und sparen sich den Umweg bergauf bis zur einzigen genehmigten Ausfahrt.

Ernst Lekat vom Verkehrsbeirat wies darauf hin, dass sein Gremium schon bei der Eröffnung des Parkplatzes auf das zu erwartende Problem aufmerksam gemacht hatte. Eberhard Mertens bat ihn, das Thema, über das schon in der Bauphase geredet worden sei, im Beirat nochmals zu behandeln.

Silke Göritz, Mitarbeiterin im Bauamt, erläuterte, dass in allen Planungsphasen vom Entwurf bis zur Ausführung sowie bei der Freigabe stets klar gewesen sei, dass wegen der Sichtverhältnisse an dieser Stelle nur die Zufahrt genehmigt worden sei. Ob nun eine Ausfahrt für Rechtsabbieger beantragt werden soll, blieb offen.

Wie die Parkplatzsituation in den Straßen Kapellenberg und Am Pulverhaus verbessert werden kann, will der Verkehrsbeirat noch einmal beraten. „Von oben runter bis Nummer 13 sollte man Am Pulverhaus nicht parken lassen“, so Lekat. Anwohner hätten weitere Vorschläge unterbreitet.

Von Gertraud Behrendt

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