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Parkproblem am Friedhof

Blankenfelde Parkproblem am Friedhof

Wenn auf dem Waldfriedhof Blankenfelde eine bekanntere Persönlichkeit beigesetzt wird, kommt es rundherum regelmäßig zu einem Parkplatz-Chaos. Der vorhandene Platz ist viel zu klein, wenn viele Trauergäste kommen. Die Gemeinde diskutiert nun über Veränderungen.

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Der Parkplatz am Waldfriedhof.

Quelle: Christian Zielke

Blankenfelde. Im Alltagsbetrieb ist der Parkplatz am Blankenfelder Waldfriedhof ein normaler Parkplatz. Wird jedoch eine bekannte Persönlichkeit beigesetzt, reicht die Fläche nicht aus. Dann stehen die Autos auf dem Berliner Damm und behindern den fließenden Verkehr. „Die Situation ist eine Katastrophe“, sagte Bernd Habermann, sachkundiger Einwohner, im jüngsten Bauausschuss der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow.

Vor Bau der Landesstraße mehr Platz

Vor dem Bau der Landesstraße habe es mehr Platz für parkende Autos gegeben. Oft würden Friedhofsbesucher verbotenerweise auf dem Geh- und Radweg fahren, um ihr Auto vor der Friedhofstür abzustellen.

Gegenüberliegendes Feld als zusätzlicher Parkplatz

Die Fraktion BB/FDP hatte deshalb den Antrag gestellt, gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde über eine Verbesserung der Parkplatzsituation am Friedhof nachzudenken. Gleichzeitig solle die Gemeinde ein generelles Parkverbot auf der L792 in Mahlow und Blankenfelde fordern. „Die Friedhofsbesucher sind ein schlechtes Vorbild für andere, die ihre Autos auf dem Berliner Damm abstellen“, sagte die BB/FDP-Fraktionsvorsitzende Andrea Hollstein. Sie regte an, auf dem gegenüberliegenden Feld, das der Gemeinde gehört, Parkplätze anlegen, die nicht nur Friedhofsbesuchern offenstehen, sondern auch den Autofahrern zum benachbarten Wohngebiet.

Kirchengemeinde will zuerst Kapelle sanieren

Steffen Wegener, dem evangelischen Pfarrer von Blankenfelde, ist das Problem mit dem Parkplatz bekannt. Für ihn hat derzeit an anderes Projekt Priorität: „Die Kapelle auf dem Friedhof muss dringend saniert werden“, sagte er der MAZ. Derzeit liefen die Planungen dafür. Erst wenn diese abgeschlossen sind und die Kapelle – hoffentlich im Jahr 2019 – saniert ist, könne man mit der Planung des Parkplatzes beginnen. Ob der Parkplatz neu befestigt oder auch vergrößert wird, ließ Wegener offen. Das geplante Gebäude für die Friedhofsverwaltung, das einer Erweiterung des Parkplatzes im Wege stand, ist aus Kostengründen gestrichen.

Bauamtsleiterin will Vorschläge erarbeiten lassen

Marion Dzikowski, die kommissarische Bauamtsleiterin, möchte bis November Vorschläge erarbeiten, wie sich das Parkplatzproblem am Waldfriedhof lösen lässt. Sie versprach: „Wir werden uns Gedanken machen, wie man eine angemessene Zahl von Stellplätzen in angemessener Entfernung schaffen kann.“

Von Christian Zielke

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