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Parkverbot vor Pizzeria – Inhaber und Gäste sauer

Trebbin Parkverbot vor Pizzeria – Inhaber und Gäste sauer

Kundenunfreundlich und geschäftsschädigend – in Trebbin (Teltow-Fläming) sorgt ein Parkverbotsschild direkt vor einer Pizzeria für Verdruss unter den Gästen und dem Inhaber. Das Ordnungsamt führt aber einen wichtigen Grund dafür an und einen Ratschlag an die Adresse der Pizzeria.

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Varinder Singh darf nicht mehr vor der Pizzeria parken.

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. In der Berliner Straße in Trebbin kann seit Montag nur noch auf einer verkürzten Fläche geparkt werden. Ein Schild „Parkplatz Ende“ wurde im Auftrag der Stadt in Höhe der Nummer 31 montiert und markiert nun den Schlussstrich fürs Parken in der Einbahnstraße. Bislang wurde die Parkmöglichkeit erst in der Kurve an der Einfahrt zur B246 aufgehoben.

Beschwerden aus der Bevölkerung

„In der Vergangenheit kam es aus der Bevölkerung zu Beschwerden“, erklärte Ordnungsamtsleiterin Karin Kroll, „da die parkenden Fahrzeuge die ohnehin schmaler werdende Straße zusätzlich so verengten, dass ein sicherer Verkehr nicht mehr gewährleistet war.“ In Absprache mit dem Straßenverkehrsamt habe man die gekennzeichnete Parkfläche verkürzt, um eine Durchfahrtsbreite von drei Metern, einen Rettungsweg und eine Gasse für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge zu sichern.

Von Anliegern ist zu erfahren, dass Müllfahrzeuge oft nur mit Mühe an den geparkten Autos vorbeikamen, dass Lkw den Straßenbaum streiften oder in die Rabatten fuhren. Wurden Lieferfahrzeuge be- oder entladen, kam es schnell zum Stau. Auch hätten unvernünftige Autofahrer regelwidrig bis an die Kreuzung heran ihr Auto abgestellt.

Pizza-Betreiber gucken in die Röhre

Leidtragende der neuen Regelung sind Varinder Singh und seine Mitarbeiter von der Pizzeria Avanti in der Berliner Straße 32. Die Lieferfahrzeuge dürfen nicht mehr vor dem Geschäft stehen. „Wir beliefern täglich viele Kunden und konnten unsere Autos immer dort abstellen“, sagt der Chef. „Fünf Jahre ging das gut, jetzt soll es nicht mehr erlaubt sein und wir müssen weite Wege laufen“, ärgert er sich. Außerdem sei die Regelung kundenunfreundlich und geschäftsschädigend. Das findet auch Stammkunde Rainer Lukas. „Man hätte wenigstens mit dem Geschäftsmann sprechen und eine Lösung suchen können“, so Lukas.

Laut Karin Kroll ist der Pizzeria-Chef vor längerer Zeit informiert worden. Außerdem gelte jetzt das eingeschränkte Halteverbot. „Es ist möglich, für drei Minuten zu halten, zu be- und entladen“, so Kroll.

Von Elinor Wenke

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