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Teltow-Fläming Party zwischen Strohburg und Turmludern
Lokales Teltow-Fläming Party zwischen Strohburg und Turmludern
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04:55 04.07.2016
Das Strohlabyrinth in Jänickendorf lockte vor allem die kleinen Festbesucher an, die sich dort nach Herzenslust austoben konnten. Quelle: : Lisa Blech
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Jänickendorf/Frankenförde

Zum Juli-Anfang zog es unzählige Besucher zu den Dorffesten in Frankenförde und Jänickendorf. Neben dem leiblichen Wohl wurde auf beiden Festen allerlei für das Auge geboten, darunter Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft.

Besonders die Ausstellung der Künstlerin Elena Lück aus Lüdersdorf in der Jänickendorfer Kirche beeindruckte viele Besucher, die dem Regen trotzten. Zu bestaunen gab es die filigranen, dennoch in ihrer Aussage kräftigen Kunstwerke mit Naturmotiven.

Die Kinder der Awo-Kita „Wirbelwind“ aus Jänickendorf sorgten erst mit einem Bühnenprogramm für Verzücken, bevor sie sich auf der Hüpfburg oder im Strohlabyrinth austoben konnten. „Die Kinder führten Tänze auf und sangen Lieder, auch die Krippenkinder. Der Applaus war einfach super“, berichtete Kita-Mitarbeiterin Ute Antonius. Außerdem ließen sich die Kleinen beim Bastel- und Schminkstand in allerlei Gestalten verwandeln. Besonders beliebt war das Motiv der Eisprinzessin.

Doch nicht nur für die Augen, auch für das Wohl der Ohren sorgten die Jänickendorfer mit dem Drehorgelspieler Raimund Siegel aus Jüterbog, dem Duo „Mit/Ohne“ und einem Konzert der Saxofonisten „Tonfall“.

Geschicklichkeit im Minibagger. Quelle: Lisa Blech

Das Frankenförder Dorffest wiederum wartete mit dem Jugendblasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz und mit Manuel Meier auf, der gekonnt seine steirische Harmonika ertönen ließ. Der Nachwuchs ließ sich dort ebenfalls bunt verzieren, bastelte oder powerte sich beim Reiten und auf der Hüpfburg aus. Weitere Angebote waren Kegeln, Dart, Hufeisen- oder Büchsenwerfen sowie Minibaggerfahren. Nach so viel Bewegung wurden die Kuchen und Leckereien von Elkes Küchenteam geschlemmt.

Nach dem Sieg der deutschen Nationalelf heizten die Luckenwalder „Turmluder“ die Stimmung weiter mit ihrem reizenden Programm auf. Dabei wechselten sich die Luckenwalder Grazien mit einem besonderen Juwel des Abends ab. Die lokale Band „Jahrhundertplan“ wusste mit rockigen Klängen zu überzeugen und lud die Gäste dazu ein, durch die Nacht zu tanzen und so das Frankenförder Dorffest harmonisch und freudig ausklingen zu lassen.

Die Band „Jahrhundertplan“ in Frankenförde. Quelle: Lisa Blech

„Die Band ist ein gemeinsames Hobby und für uns Anlass, den Freitagabend gemeinsam zu verbringen“, führte Sänger Alexander Bellmann aus. Für die Rhythmusgitarristin Anne Grünschneder gehört die Musik einfach dazu. „Da ich seit dem Kindergarten mit Musik zu tun habe, könnte ich mir ein Leben ohne gar nicht vorstellen.“ Für Drummer Tobias Ribbecke bedeutet die Band, ein gemeinsames Ziel zu haben. „’Jahrhundertplan’ ist die perfekte Mischung aus forderndem Hobby und dem Aufgehen in der Musik“, sagte er.

Von Lisa Blech

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