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Patenprojekt für Flüchtlinge

Luckenwalde Patenprojekt für Flüchtlinge

Der Flüchtlingshilfsverein Oneway in Luckenwalde hat ein Patenprojekt initiiert. Betreut werden sollen darin vor allem Flüchtlinge, die in Wohnungen in den Häusern auf dem sogenannten Volltuch-Gelände leben. Erfahrene ehrenamtliche Helfer wollen die Familien in Abstimmung mit der Stadtverwaltung betreuen.

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Das Volltuchgelände mit seiner markanten Architektur.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Ein neues Projekt hat sich der kürzlich gegründete Verein Oneway – Migrationshilfe Luckenwalde auf die Fahnen geschrieben. „In Absprache mit der Stadtverwaltung Luckenwalde haben wir beschlossen, den Wohnpark Volltuch zum Patenprojekt zu benennen“, sagt der Vereinsvorsitzende Alex Kubiak. Er erklärt dies folgendermaßen: „Wo einst eine Tuchfabrik war, befindet sich heute ein Wohnpark mit mehr als 400 Wohnungen. Inzwischen leben dort Menschen aus vielen Nationen. Gerade nach der Flüchtlingswelle im vorigen Jahr haben sich dort zahlreiche Familien aus aller Welt angesiedelt.“

Alex Kubiak und Heidemarie Schewe von Oneway

Alex Kubiak und Heidemarie Schewe von Oneway. .

Quelle: Iris Krüger

Dass es bei einem Miteinander von verschiedenen Kulturen auch zu Problemen kommt, sei klar. Doch müsse es nicht gleich in einem großen Nachbarschaftsstreit oder mit der Polizei enden. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind erfahren im Umgang mit Konflikten zwischen der heimischen Bevölkerung und Menschen unterschiedlichster Nationen. Wir sehen uns als Ansprechpartner, Vermittler und auch Schlichter – nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle Bürger der Stadt. Wir arbeiten grundsätzlich unpolitisch und unparteiisch und bieten jedem Notleidenden Unterstützung, ohne zu fragen, wie er in die Notlage geraten ist“, sagt Kubiak.

Projektpräsentation am 1. September

Wer den Verein, deren Ziele und Projekte besser kennen lernen möchte, hat am Tag der offenen Tür eine Gelegenheit dazu. Dieser ist für den 1. September von 10 bis 20 Uhr geplant. „An diesem Tag haben wir keinerlei Aktionen geplant. Wir wollen einfach nur mit unseren Gästen ins Gespräch kommen und über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Stadt informieren.“ Auch die Räume des Vereins in der Grabenstraße 23, Haus 1, werden geöffnet sein, sagt Kubiak. Um 19 Uhr wird es eine Frage-Antwort-Stunde mit den Vereinsvorsitzenden im Kulturraum geben.

Verein braucht Sachspenden – vor allem Hausrat

Kubiak hat noch eine Bitte: „Wir würden uns auch über weitere Spender freuen. So suchen wir derzeit vor allem Küchenutensilien, wie Töpfe, Pfannen und Küchengeräte, aber auch haltbare Lebensmittel sowie Wintersachen werden gebraucht.“ Diese können die Besucher am Tag der offenen Tür gern mitbringen. Auch gäbe es noch weitere Öffnungszeiten, an denen die Vereinsmitglieder vor Ort sind. So ist wochentags die Eurokantine von 17 bis 19 Uhr für alle Interessenten geöffnet. Ebenso kann man Vereinsmitglieder täglich zwischen 10 und 13 Uhr vor Ort erreichen.

Info: Oneway Migrationshilfe, Krisentelefon: Tel. 0 15 90/3 93 13 82.

Von Iris Krüger

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