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Pausenlos im Einsatz

Ehrenamt Pausenlos im Einsatz

Evelin Kierschk ist eine Kämpfernatur. Seit zehn Jahren leitet Evelin Kierschk den Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde. In die zweite Reihe zurücktreten kann sie nicht.

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Ohne Computer läuft bei Evelin Kierschk nichts.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Evelin Kierschk ist eine Kämpfernatur. Aufgeben oder klein beigeben kommt für sie nicht in Frage. Würde man all ihre Ehrenämter aufzählen, käme eine lange Liste zusammen. Besonders stolz ist sie, dass sie seit zehn Jahren ehrenamtlich den Senioren – und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde leitet. „Ich habe zwischendurch mehrmals versucht, in die zweite Reihe zu treten. Doch vergeblich“, erzählt sie lachend.

Auch im Seniorenbeirat des Kreises mischt sie seit zehn Jahren mit. Und die 73-Jährige nimmt ihre Ehrenämter ernst, verpasst kaum eine Sitzung. Zu Hause hat sie sämtliche Unterlagen – einen Schrank voller Akten. Der Computer auf ihrem Schreibtisch ist ständig im Standby-Modus, um auf dem Laufenden zu sein.

Dass es das „Haus Sonnenschein“ noch gibt, ist vor allem ihr zu verdanken. Dort treffen sich Vereine und Selbsthilfegruppen. Ihr ist es wichtig, dass alte und behinderte Menschen informiert werden und erfahren, was ihnen zusteht und was sie fordern können. Notfalls sucht sie sich Verbündete – Dozenten, die nach Luckenwalde kommen, um zu berichten, was es auf politischer oder sozialer Ebene Neues gibt.

Wobei sich Evelin Kierschk sehr gut auskennt. Sie hat die AG-Barrierefreiheit in der Stadt mit ins Leben gerufen und weiß , was es noch zu tun gibt. Sie und ihre Mitstreiter haben in den vergangenen Jahren einige hundert Objekte auf Barrierefreiheit kontrolliert. Auch die Initiative der Gesundheitsdienstleister geht auf ihre Kappe.

Sie möchte, dass behinderte Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können und sorgt dafür, dass ihnen das Leben angenehmer gemacht wird. „Wir sagen Betroffenen, welche Förderungen sie in Anspruch nehmen können, wenn ihnen beispielsweise das Bad umgebaut werden muss“, berichtet sie.

Wenn es nicht weitergeht, wie jetzt beim Umbau des Gerichtsgebäudes, das mit einem Fahrstuhl ausgestattet werden soll, dann schreibt sie an alle möglichen Stellen. Mit der Stadt ist sie im Gespräch, dass der Friedhof Jüterboger Tor eine Rampe erhält. „Wir sind auch bei den Bauarbeiten auf dem Boulevard integriert“, sagt Evelin Kierschk.

Von Margrit Hahn

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