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Pendler können aufatmen

Bahn-Bauarbeiten enden Pendler können aufatmen

Ab Donnerstag rollen die Züge auf der Anhalter Bahn zwischen Berlin-Südkreuz und Jüterbog wieder. Zeh Tage lang waren am Knotenpunkt Ludwigsfelde Weichen ausgetauscht worden.

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Die aufwendigen Bauarbeiten am Bahnknotenpunkt Ludwigsfelde sollen heute beendet sein

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Aufatmen können Bahn-Pendler, die morgens und abends auf Züge zwischen Berlin und Ludwigsfelde, Trebbin oder Jüterbog angewiesen sind: Ab heute fahren Odeg (Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft) und Bahn wieder auf dem RE4- beziehungsweise RE5-Abschnitt zwischen Südkreuz-Jüterbog. Die großen Bauarbeiten am Bahnknoten Ludwigsfelde sind beendet. „Bis zum 15. August finden noch Restarbeiten statt, die aber keine Auswirkungen auf den Reiseverkehr haben“, so Bahnsprecher Burkhardt Ahlert.

In den vergangenen zehn Tagen wurden am Bahnknotenpunkt Ludwigsfelde acht Weichen erneuert sowie das Gleis 4 neu verlegt. Außerdem wurde im Bahnhofsbereich Trebbin eine Weiche erneuert. Zudem wurde der Sperrzeitraum für eine Vollinspektion der Oberleitung zwischen Ludwigsfelde und Großbeeren genutzt, so Ahlert.

Mit all dem liegen zehn nervige Tage hinter den Pendlern. Sowohl die Odeg als auch die Bahn hatten einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, bei dem allerdings Bahnhof und Bushaltestelle nicht immer direkt beieinander lagen. Die Fahrgäste mussten zum Teil erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen. Hinzu kam, dass in den Bussen kein Platz für Fahrräder war und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur sehr eingeschränkt möglich war. Außerdem war auch der Güterverkehr durch die Baumaßnahme beeinträchtigt. „Insgesamt mussten dabei etwa 20 Züge verschiedener Eisenbahnverkehrsunternehmen weiträumig umgeleitet werden“, sagte Burkhard Ahlert. Dafür gab es am Bahnhof Ludwigsfelde viel mehr freie Parkplätze als sonst, weil etliche Berufstätige mit dem Auto gleich nach Berlin gefahren waren. Manche waren auch zum S-Bahnhof Teltow-Stadt ausgewichen.

Bei der Odeg ist man froh, angesichts der vielen Baustellen am Gleisnetz in der Hauptstadt die Arbeiten auf der Anhalter Bahn jetzt hinter sich zu haben. „Wir gehen davon aus, dass ab Donnerstagmorgen um 1.30 Uhr zwischen Südkreuz und Jüterbog alles wieder nach Fahrplan läuft“, sagte Dietmute Müller, Leiterin für Marketing und Kommunikation der Odeg. Bis Dezember heißt das, dass die Züge zwischen Berlin und Ludwigsfelde in wenigen Minuten Abstand fahren. Mit dem Fahrplanwechsel gibt es dann wieder einen Halbstunden-Takt.

Auf der Anhalter Bahn muss häufiger als sonst üblich gebaut werden, weil sie als Ausweichstrecke dient, bis die Dresdener Bahn komplett ist und damit stark belastet wird. Baubeginn zwischen Rangsdorf und Dabendorf soll nach 2020 sein. Bereits von August 2016 bis Dezember 2017 wird die Strecke ab Baruth gesperrt.

Von Jutta Abromeit

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