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Teltow-Fläming Per E-Bike durch die Stadtgeschichte
Lokales Teltow-Fläming Per E-Bike durch die Stadtgeschichte
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05:37 21.02.2017
Eindrucksvoll präsentierten sich BMX-Fahrer zur 2.Mittsommernacht auf der Potsdamer Straße von Ludwigsfelde. Quelle: Abromeit
Ludwigsfelde

Die Stadt Ludwigsfelde soll sich besser als bisher vermarkten, sowohl innerorts als auch außerhalb. Um das koordiniert angehen zu können, soll es ein Stadtmarketingkonzept geben. Diese Empfehlung gibt die Mehrheit des Hauptausschusses den Stadtverordneten.

Stadtmarketing-Frau Mildred Wagner legte jetzt ein 50-seitiges Papier vor, wie Stadtmarketing für die Autobauerstadt ihrer Meinung nach funktionieren kann. Dass es ihr an Ideen nicht fehlt, bewies die seit 2012 im Rathaus Beschäftigte bereits, etwa mit der Nacht für Neugierige oder mit einem Straßenfest um die Mittsommernacht; beide Veranstaltungen erlebten wegen der großen Resonanz bereits eine Neuauflage. Jetzt, so erklärte Wagner den Ausschussmitgliedern, solle es, wie schon mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) von 2007 gefordert, ein Stadtmarketing geben. Darin soll die Entwicklung der Innenstadt begleitet oder der Bürgerdialog gefördert werden.

Bürgermeisterwechsel sorgt für Verzögerung

Umständen wie dem Bürgermeister-Wechsel ist es geschuldet, dass Ludwigsfelde auf diesem Gebiet noch nicht weiter ist. Wagner erläuterte: „Ziel ist es, die Stadt als Marke mit einem Marketingplan und mit klar definierten Handlungsfeldern stärker nach innen und außen zu definieren und daraus ein abgestimmtes marketingtechnisches Verwaltungshandeln zu ermöglichen.“

Die Marketingfrau hatte die Stadtverordneten bereits von dem Motto „Ludwigsfelde bewegt“ und dem dazugehörigen Logo überzeugt. Mit dem jetzigen Konzept gehe es ihr um die nächsten Schritte, den Titel erweiterte sie: „Ludwigsfelde bewegt! Wir bewegen Ludwigsfelde!“ Darin geht es um Analysen des Ist-Zustandes und Kernkompetenzen der Stadt, um Ziele und die Wege dahin.

Vereinsfeste sollen einbezogen werden

Neben etablierten städtischen Veranstaltungen wie Brücken- und Glockenfest, Weihnachtsmarkt und Bürgerforen soll es jetzt unter Einbeziehung von Vereinsinitiativen wie dem Neujahrsfest oder dem Osterfeuer weitergehen: Da ist die Rede von einem Sponsorenklub, von einen Facebook-Livestream der Stadtverordnetenversammlung, von digitaler Bürgersprechstunde oder der Idee „Kamera an“: Jedes Sachgebiet stellt seine Arbeit mit kurzem Video vor.

Stadtgeschichte kann mit Gymnasiasten multimedial präsentiert werden. Da ist unter dem Titel „Wir bewegen die Zukunft mit der Geschichte der Gegenwart“ von touristischen Aktionen die Rede: „Mit dem E-Bike durch die Stadtgeschichte“ oder „Eine Tour durch die Perlenkette der Stadt“.

Ausschussmitglieder loben Konzept

Ausschussmitglieder lobten das Konzept. Fraktionschef Hans-Erwin Baltrusch (FW) kommen die Ortsteile und sportliche Aktivitäten zu kurz. Man einigte sich, das Papier als Entwurf zu sehen. Der Beigeordnete Christian Großmann (SPD) erklärte, dieses Konzept sei umsetzbar. „Der Schwerpunkt liegt auf der Internetseite. Da ist Handlungsbedarf und viel Spielraum nach oben“, sagte er.

Von Jutta Abromeit

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